THAI-GER LINE GOLF PATTAYA, THAILAND 
GLOSSAR & LEXIKON IM GOLF

Thai-Ger Line Golf Glossar & Lexikon - wichtige Begriffe und Fachausdrücke im Golf

Golf Glossar und gemeinsame Golf-Phrasen, die auf dem Golfplatz verwendet werden. Golf hat eine ganz eigene Sprache, darunter viele alte schottische und englische Wörter und einige echte Besonderheiten, aber auch alltägliche Wörter in spezieller Weise eingesetzt.

 0-9 · A · B · C · D · E · F · G · H · I · J · K · L · M · N · O · P · Q · R · S · T · U · V · W · X · Y ·

0-9

19te Loch
Die Clubhaus Bar

A

Abonnement
Der Ausdruck Abonnement wird verwendet, wenn ein Spieler seinen Golfball mehrfach hintereinander unbeabsichtigt an eine ungünstige Stelle, wie zum Beispiel in Bunker oder Wald, spielt.

Absanden
Das Absanden ist eine Pflegemaßnahme für den Rasen. Bei dem Vorgang wird Sand in den Rasen eingearbeitet und seine Textur wird dadurch verbessert.

Abschlag
Der Abschlag ist häufig eine erhöhte Rasenfläche, auf der das zu spielende Loch startet. Meist ist der Abschlag durch Begrenzungen markiert, zwischen denen der Golfspieler seinen Ball zum ersten Schlag platziert. In der gängigen Golfsprache steht das Wort Tee ebenso für den Abschlag.

Abschlagsmarkierung
Sie kennzeichnen den Bereich, aus welchem der Golfball abgeschlagen werden darf. Die Abschlagsmarkierungen werden auch Tee-Marker genannt. Sie sind gleichfarbig und die Distanzen für Frauen und Männer unterscheiden sich. Vor dem Schlag dürfen die Kennzeichnungen nicht verändert werden.

Abschlagszeit
Die Abschlagszeit oder Tee Time bezeichnet die Uhrzeit, zu der eine Runde begonnen wird. Man kann sich Abschlagszeiten auch reservieren lassen.

Abschlagtafeln
Am Anfang jedes Lochs stehen Abschlagtafeln. Sie dienen als Hinweisschilder und enthalten Informationen, wie exemplarisch die Länge oder die Par-Vorgabe eines Lochs.

Abschwung
Der Golfschwung beinhaltet den Abschwung. Die Phase des Golfschwungs, bei welcher der Golfspieler den Schlägerkopf vom höchsten Punkt des Rückschwungs Richtung Golfball schwingt, bezeichnet man als Abschwung. Diese komplizierte Bewegung bereitet den meisten Golfern besonders in der Einstiegsphase Schwierigkeiten.

ACE
Ein Schlag, bei dem der Ball direkt vom Abschlag aus, das bedeutet mit nur einem Schlag, eingelocht wird, bezeichnet man im Golfsport als Ace. Weitere Begriffe für diesen Effekt sind Ass oder Hole-in-One.

Adidas
Dieser Begriff ist eine Anspielung auf das Logo des Herstellers Adidas. Der Begriff wird verwendet, wenn der Spieler in einem Stableford Wettspiel drei Löcher hintereinander ohne Punkt gespielt hat.

Aerifizieren
Das Aerifizieren des Golfplatzes ist ein Verfahren zur Belüftung des Grüns.

Aggregat
Das Aggregat ist eine Spielvariante im Golf, bei welcher zwei Mannschaften gegeneinander antreten. Die gesamten Schläge eines Teams werden zusammengezählt.

Aggregate Playoff
Wenn in der Gesamtsumme eines Profi-Golfturniers ein Unentschieden erspielt wurde, wird häufig die Methode Aggregate Playoff angewendet. Sieger des Turniers ist dann jener Spieler, der bei den Extra Holes, sprich den zusätzlichen Löchern, insgesamt die geringste Anzahl von Schlägen benötigt hat.

Aim
Aim ist das gewünschte Ziel, also das anvisierte Loch.

Air-Shot
Der Ausdruck für einen Schlag in der Luft, bei dem der Ball nicht berührt wird, da der Spieler ihn verfehlt hat, ist Air-Shot. Der Schlag wird dennoch als regulärer Schlag gezählt.

Albatross
Als Albatross bezeichnet man den Vorgang, wenn man den Standard des Lochs (Par) unterbietet, und mit drei Schlägen unter der Vorgabe einlocht.

All Square
All Square ist beim Matchplay die Bezeichnung für ein Unentschieden, also dass der Spielstand der Parteien gleich ist. Im Turnier wird der Gewinner in einem Stechen ermittelt.

Alternate-Shot
Beim Alternate-Shot sind zwei Golfer gemeinsam in einer Mannschaft und treten im Contest gegen ein anderes Team an. Es wird pro Team mit nur einem Golfball gespielt; Die jeweiligen Teampartner spielen abwechselnd und versuchen den Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen. Die Alternate-Shot-Variante findet sowohl im Zählspiel, als auch im Lochspiel Anwendung. Im Lochspiel spielt man die Alternate-Shot-Variante im Matchplay. Die Matchplay-Version ist im Alternate-Shot gleichzeitig am gebräuchlichsten. Sie wird auch bei bedeutenden Turnieren, wie zum Beispiel dem Ryder Cup oder dem Presidents Cup gespielt. Alternate-Shot bezeichnet man auch als Foursome.

Amateur
Laut Amateurstatut ist ein Amateur ein Golfer, der den Golfsport unentgeltlich und ohne Bereicherung betreibt. Bei Amateurturnieren sind aus diesem Grund keine Geldpreise gestattet.

Amateurseite
Befindet sich ein Loch auf einer schiefen Ebene, so haben besonders Einsteiger Schwierigkeiten damit, einzuschätzen, wie sie den Ball schlagen müssen, damit er eingelocht wird. Da der Golfball bei Anfängern oft am Loch vorbeirollt, betitelt man die niedrigere Seite eines Lochs im Gefälle als Amateurseite.

Amen Corner
Auf dem exklusiven Golfplatz des Augusta National Golfclubs gewann Arnold Palmer 1958 in einer Ecke des Golfplatzes ein spannendes Turnier. Diese Ecke wird seither als Amen Corner bezeichnet. In dieser Ecke entscheidet sich im Normalfall der Ausgang des wohl berühmtesten Majors der Welt – dem „US Masters Tournament“.

Angel of Attack
Der Eintreffwinkel, mit welchem der Schlägerkopf beim Abschwung den Golfball trifft, wird besonders im englischsprachigen Raum als Angel of Attack bezeichnet. Er ist essentiell für einen präzisen Schlag. Der Stand des Golfers oder die Höhe des Tees können beispielsweise Manipulationsfaktoren für den Angel of Attack sein.

Anhaltepunkt
Wenn sich das Loch in einem Gefälle befindet, so wird der Verlauf des Balls nicht gerade sein. Aus diesem Grund nimmt der Golfer sich beim Putten einen Anhaltepunkt und nicht das eigentliche Loch als Ziel. Der imaginäre Anhaltepunkt auf den er zielt, befindet sich auf der höheren Seite neben dem Loch, im Idealfall hat der Spieler die Beschaffenheit des Grüns richtig eingeschätzt und der Ball läuft zunächst Richtung Anhaltepunkt, um anschließend abzufallen und in Richtung des Lochs zu rollen.

Anrauen
Wird bei der Reparatur von Golfschlägern ein neuer Schlägerkopf auf den Schaft gesetzt, so ist es wichtig, den Schaft am unteren Ende für den besseren Halt anzurauen. Nach dem Anrauen findet der Kleber auf der Oberfläche besseren Halt.

Ansprechen des Balls
Das Ansprechen bezeichnet eine bestimmte Körperhaltung des Golfers vor dem Schlag, also den Stand und die Position des Spielers vor seinem Abschlag. Der Golfspieler neigt sich dabei über den Ball und sein Schläger berührt den Boden. Wenn der Schläger im Ausnahmefall den Boden zum Beispiel bei einem Wasserhindernis nicht berühren darf, gilt der Golfball als angesprochen, wenn der Spieler seine Standposition eingenommen hat. Golf-Adress ist ein anderer Begriff für Ansprechen.

Approach
Die wichtigsten Schläge des Spiels werden als Approach oder auch Annäherung bezeichnet. Hierbei spielt man den Ball möglichst nah an die Fahne, um anschließend zum Putten überzugehen. Es gibt unterschiedliche Approach-Schläge.

Approach-Wedge
Das Approach Wedge ist ein spezieller Schläger, der als Annäherungsschläger für genaue Schläge genutzt wird. Weitere Bezeichnungen je nach Hersteller sind Gap-Wedge, Attack-Wedge oder Dual-Wedge.

Apron
Das Apron bezeichnet den Bereich rund um das Grün, unterscheidet sich jedoch vom Grün durch etwas länger geschnittenes Gras. Gelegentlich wird auch der deutsche Begriff Vor-Grün verwendet.

Arnies
Arnies ist eine besondere Wettspielvariante des Golfspielens, die nach Arnold Palmer benannt ist. Hierbei handelt es sich um ein Wettspiel, bei dem Punkte verteilt werden, wenn ein Spieler Par spielt, aber das Grün oder das Fairway zuvor verfehlt hat.

Ass
Wird der Golfball mit nur einem Schlag, also direkt vom Abschlag aus, eingelocht, so nennt man diesen Erfolgsschlag im Golfjargon Ass. Andere Bezeichnungen dafür sind Hole-in-One oder ACE.

Attack-Wedge
Das Attack Wedge ist ein spezieller Schläger, der als Annäherungsschläger für genaue Schläge genutzt wird. Weitere Bezeichnungen je nach Hersteller sind Gap-Wedge, Approach-Wedge oder Dual-Wedge.

Aufsetzen
Das Aufsetzen ist Teil der Golf-Adress, beziehungsweise des Ansprechens. Beim Aufsetzen setzt der Golfer seinen Schläger vor jedem Schlag mit dem gesamten Gewicht auf dem Boden auf. Beim Aufsetzen darf der Schläger den Golfball nicht berühren, ansonsten wird dies mit Strafschlägen geahndet. Bei Wasserhindernissen und Bunkern darf der Schläger nicht aufgesetzt werden, da dort eine Bewegung des Golfballs durch das Aufsetzen nicht auszuschließen ist.

Aufteen
Den Vorgang, den Ball auf das Tee zu legen, und den Abschlag vorzubereiten, bezeichnet man als Aufteen. Eine weitere Bezeichnung dafür ist Tee Up.

Auftrieb
Die Flugweite eines Golfballs wird durch seinen Auftrieb bestimmt. Der Auftrieb wird durch die verschiedenen Komponenten der Oberflächenbeschaffenheit oder der Rotationsgeschwindigkeit des Balls definiert.

Augusta National Golf Club
Einer der populärsten Golfclubs der Welt mit sehr strengen Mitgliedsbeschränkungen ist der Augusta National Golf Club. Das vermeintlich berühmteste Major der Welt, das The Masters Tournament, wird in diesem Golfclub ausgetragen. Frauen ist es erst seit 2012 gestattet, auf diesem Golfplatz zu spielen. Durch seine Exklusivität ist es dem Augusta National Golf Club angeblich möglich, Jahresgebühren zwischen 25.000 und 50.000 Dollar zu verlangen, sowie keine offiziellen Anträge anzunehmen, sondern stattdessen Mitglieder durch das kommentarlose Zusenden der Rechnung zu rekrutieren.

Aus
Das Aus wird durch weiße Zäune und Pfähle vom Grün abgehoben, und der Ball darf nicht mehr gespielt werden, wenn er im Aus liegt. Im englischsprachigen Raum nennt man das Aus out of bounds oder man verwendet die Kurzform OB.

Ausge-x-ter Golfball
Bälle, die entweder die Qualitätstests des jeweiligen Herstellers nicht bestanden haben, oder überproduziert wurden, werden als X-Bälle, X-out Ball oder ausge-x-te Golfbälle bezeichnet. Der Name kommt daher, dass der Firmenname mit vielen X überdruckt wird. Charakteristisch ist, dass sie vergünstigt verkauft werden, aber auf Golfturnieren nicht erlaubt sind.

Ausgrenze
Der Begriff Ausgrenze steht für die Grenze zum Aus. Die Grenze wird durch weiße Zäune und Pfähle gekennzeichnet. Landet der Golfball auf dieser Fläche, so darf er nicht mehr gespielt werden. Der englische Begriff dafür ist Out-of-Bounds.

Auslippen
Auslippen ist im Golfsport der Ausdruck dafür, dass der Ball zunächst eingelocht wird, dann aber dennoch am Lochrand wieder herausrollt. Die Bezeichnung kommt daher, dass über den Kunststoffrand eines Lochs eine Erdkante geht, den oberen Rand dieser Kante nennt man Lippe. 

Ausrichtung
Die Haltung des Körpers, sowie des Schlagblattes zur Ziellinie des Golfballs wird als Ausrichtung betitelt. Von hoher Wichtigkeit ist, dass der Schläger in Richtung Ziel positioniert ist. Die Ausrichtung ist im Golfsport so signifikant, da sie über den Verlauf der Kurve entscheidet.

Ausrüstung
Die Ausrüstung eines Golfspielers beinhaltet jegliche Gegenstände, die er trägt oder bei sich führt. Beispiele hierfür sind seine Golftasche, die Golfschläger oder auch ein Regenschirm. Der Spieler darf jedoch nicht mehr als 14 Golfschläger bei sich tragen. Eine Ausnahme bei der Ausrüstung sind der Golfball, der sich im Spiel befindet, sowie ein kleiner Gegenstand zum Kennzeichnen seiner Lage. Dies gehört laut Golfregeln nicht zur Ausrüstung des Spielers, sondern zum Golfspiel.

Ausschreibung
Vor einem Golfturnier muss eine Ausschreibung bekanntgegeben werden. Darin befinden sich alle wichtigen Informationen und Bedingungen zum Turnier, wie zum Beispiel der Spielmodus. Durch die Ausschreibung sollen Teilnehmer gewonnen werden. Die Ausschreibung selbst muss einige Vorgaben erfüllen, wie beispielsweise, ob das Turnier vorgabewirksam ist, wie viele Preise es gibt, die Teilnahmegebühr (falls vorhanden) und der verbindliche Meldeschluss.

B

Back Door
Die hintere Seite eines Lochs ist jene, die am weitesten vom Standort des Spielers entfernt ist. Fällt der Golfball von der hinteren Seite aus ins Loch, so wurde er durch das Back Door oder zu deutsch die Hintertür geputtet. Back Door bezeichnet dementsprechend diese spezielle Art und Weise den Golfball einzulochen.

Back in the Stance
Bei Back in Stance handelt es sich um eine besondere Ansprechposition. Bei dieser Variante liegt der Golfball näher am hinteren Fuß – er ist also dementsprechend weiter vom Ziel entfernt. Grundsätzlich ist es bei kürzeren Schlägern sinnvoll, den Ball näher an den hinteren, und bei längeren Schlägern von Vorteil, den Ball näher an den vorderen Fuß zu legen.

Back Nine
In einer 18-Loch-Golfrunde werden die hinteren neun Löcher als Back Nine betitelt. Es werden dafür auch die Ausdrücke hintere Neun, zweite Neun Löcher oder In verwendet. Das Gegenteil dazu sind die Löcher 1-9, diese heißen Front Nine.

Backspin
Backspin ist der englische Ausdruck für den Rückwärtsdrall des Golfballs nach einem Schlag. Während des Flugs bewegt sich hierbei die Unterseite auf das Ziel zu, während sich die Oberseite des Golfballs vom Ziel wegbewegt, also in die entgegengesetzte Richtung rotiert. Das hat zur Folge, dass der Ball schnell auf dem Grün stoppt, und eventuell beim Aufschlag ein wenig zurückrollt. Der Backspin ist bei schnellem Grün hilfreich, da der Ball dort eher schwierig von selbst stoppt. Die Ausrüstung des Spielers beeinflusst den Backspin zusätzlich.

Backswing
Der Backswing ist die englische Bezeichnung für den Rückschwung. Er ist Element des Golfschwungs. Es handelt sich um das Ausholen mit dem Golfschläger direkt vor dem Schlag bis zu dem Zeitpunkt, wo der Schläger wieder nach unten geführt wird. Es gibt verschiedene Arten des Rückschwungs, doch besonders entscheidend ist bei jeder Form die deutliche Bewegung mit dem Oberkörper.

Baffy/Baffie
Der Ausdruck Baffy bezeichnet eine Schlägerart aus Holz, die ein stärkeres Loft als ein heutiges Holz 3 besitzt. Diese Schlägerart existiert nahezu nicht mehr, da mittlerweile Eisenschläger funktionsfähiger sind, als der antiquierte Holzschläger. Teilweise wird auch die Schreibweise Baffie verwendet. Der Wortstamm „baff“ bedeutet „Schlag mit etwas Weichem“, und beschreibt die Wirkung des Schlägers.

Bag
Beim Bag handelt es sich um die Golftasche. Hiermit kann der Golfspieler sein gesamtes Zubehör, wie beispielsweise Schläger, Pitching-Gabel, Tees, Bälle oder Getränke auf der Golfrunde transportieren. Der Bag wird auch häufig Golfbag genannt.

Bag-Tag
Das Bag-Tag ist ein Plastikschild, auf dem erkenntlich wird, in welchem Heimatclub der Spieler spielt. Das Schild wird am Bag des Golfspielers befestigt. Jeder Spieler benötigt ein solches Schild.

Balance Point
Der Balance Point ist der physikalische Schwerpunkt des Golfschlägers. In der Vergangenheit war der Schwerpunkt genau mittig. Man hat herausgefunden, dass der Schlag präziser wird, wenn der Balance Point näher am Schlägerkopf liegt. Deshalb gibt es mittlerweile abhängig vom Hersteller und der Schlägerart unterschiedliche Schwerpunkte.

Balata
Balata ist eine besondere Variante der Golfbälle, welche eine weichere Außenhülle haben. Balata ist ein Naturprodukt. Es ähnelt Kautschuk und soll mehr Gefühl und Kontrolle erlauben, weshalb professionelle Golfspieler das Produkt gerne verwenden. Aber ein Einsteiger kann mit einem ungeübten Schlag einen Riss in der Oberfläche des Balls verursachen. Mittlerweile bestehen die meisten Balata-Golfbälle aber nicht mehr aus Balata, sondern aus einem synthetischen Material.

Balk
Die Bezeichnung Balk steht dafür, dass ein Spieler nach bzw. beim Ansprechen des Balls den Schlag doch wieder abbricht. Dieser Vorgang wird nicht mit Strafschlägen geahndet, sondern wird als positiv angesehen, wenn der Golfer dadurch einen Fehlschlag vermeidet. Wenn es jedoch wegen zu häufigem Balken zu Zeitverzögerungen kommt, so kann dies von Verwarnungen bis hin zu Strafschlägen führen.

Ball
Golfbälle haben einen genau definierten Kompressionsgrad. Dieser reicht von weich (80-90) bis sehr hart (110). Der Kompressionsgrad variiert bei jedem Spieler und hängt von der individuellen Spielstärke ab. Ist ein Golfball mit einem X gekennzeichnet, so darf er nicht in einem Turnier gespielt werden. Die Maßeingrenzungen eines Balls sind auch genau definiert: Das Gewicht eines Balls sollte 45,93 Gramm nicht überschreiten und sein Durchmesser nicht unter ca. 42,67 mm sein. Ein Ball gilt vom Abschlag bis zum Einlochen als Ball im Spiel. Vor dem ersten Abschlag gehört es zur Golf-Etikette, den Mitspielern die Marke, den Typ, sowie die Nummer des Golfballs mitzuteilen. Der Ball im Spiel verliert seinen Status, wenn er im Aus gelandet ist oder gereinigt wird. Der Ball kann dann zum Beispiel den Status Ball im Aus bekommen. Außerdem kann ein Golfball auch ein verlorener Ball oder ein provisorischer Ball sein.

Ballangel
Die Ballangel dient dazu, einen Ball, der in ein Wasserhindernis gefallen ist, wieder an Land zu holen. Sie gehört zum Golfequipment und ist bis zu 15 Meter ausziehbar, damit der Spieler nicht nass wird, während er seinen Ball aus dem Wasserhindernis „angelt“. An einem Ende befindet sich ein Korb wie bei einem Kescher, damit der Golfer seinen Ball fangen kann. In vielen Golfclubs wird der Einsatz der Ballangel verpönt, da die Ballsuche den Spielbetrieb aufhält.

Ballmark
Ein Golfball kann auf dem Grün ein Einschlagloch hinterlassen, dieses wird als Ballmark oder Pitchmarke bezeichnet. Man sollte seine Ballmarken im Gras mit einer Pitchgabel beseitigen, damit nachfolgende Golfer wieder ein makelloses Grün auffinden.

Ball-Marker
Zur Kennzeichnung der Position des Balls auf dem Grün verwenden Golfspieler einen Ballmarker um den Golfball anschließend aufheben zu können. Sie werden genutzt, damit der Golfball aus der Puttlinie eines Mitspielers genommen, oder damit er gereinigt werden kann. Die Markierungen sind in unterschiedlichen Farben und Formen erhältlich und zumeist praktisch designt, beispielsweise als Magneten oder Clips, damit der Golfspieler sie am Golfhandschuh oder seiner Kleidung befestigen kann.

Ballooning
Wenn ein Golfball verschlagen wurde und zu sehr in die Höhe ging, aber nicht weit geflogen ist, so bezeichnet man dies im Golfsport als Ballooning. Gründe für diesen Effekt können sein, das der Ball zu hoch aufgeteet und deshalb zu weit unten getroffen wurde. Der Backspin, das heißt der Rückwärtsdrall wird dadurch verstärkt und der Golfball verliert nochmals an Flugweite. Auch der Wind kann das Ballooning verstärken.

Ballsammler
Ballsammler sind zum einen Geräte, die der Golfer benutzt, um sich beim Aufheben des Balls nicht Bücken zu müssen. Andererseits werden als Ballsammler auch Personen bezeichnet, die die geschlagenen Bälle aufheben, und die Fahrzeuge, die die Bälle aufsammeln, heißen ebenfalls Ballsammler. Um die Spielreihenfolge zu bestimmen steht am ersten Abschlag oft ein Ballsammler. Dieser besteht häufig aus einer Spirale, in der die Bälle hinabrollen, jener Spieler, dessen Ball als erstes ankommt, hat das Abschlagsrecht.

Ballwascher
Während des Spiels wird der Golfball oft schmutzig. Der Schmutz kann den Schlag beeinträchtigen oder dazu führen, dass der Golfball im Grün nicht mehr sichtbar ist. Aus diesem Grund gibt es an verschiedenen Abschlagsorten auf dem Golfplatz sogenannte Ballwäscher. In diese manuell betriebenen Geräte kann man seinen Golfball – oder bei einigen Ballwäschern auch mehrere Bälle – einspannen und mit Bürsten und Wasser reinigen. Danach wird er mit dem Handtuch abgeputzt, damit der Ball nicht wegen Nässe neuen Schmutz aufnimmt. Es gibt auch Golfball-Waschmaschinen. Sie sind elektrisch betrieben und reinigen mehrere Bälle gleichzeitig. Sie befinden sich aber nicht auf dem Platz, sondern abseits.

Ballziellinie
Der Golfspieler denkt sich eine Linie zwischen Abschlag und dem Loch, auf welcher der Golfball im Idealfall fliegen oder rollen soll. Die Ansprechposition ist abhängig von der Ballziellinie, da die Füße des Golfers parallel zu dieser Linie stehen sollen.

Barky
Ein Wettspiel, bei dem der Golfspieler Punkte bekommt, wenn er einen Baum trifft, aber anschließend mindestens Par spielt, nennt man Barky. Diese Variante wird unter anderem auch als Woodies oder, nach Seve Ballesteros, als Seves bezeichnet.

Baseball Grip
Es handelt sich dabei um eine Griffform, bei welcher alle 10 Finger den Schlägergriff hintereinander umfassen. Nachteilig hierbei ist, dass der Schlag dann unpräzise ausgeführt werden kann. Er wird auch oft als Baseballgriff oder Zehnfingergriff betitelt.

Battle Golf
Battle Golf bezeichnet eine Version des Lochspiels. Hier spielen zwei Golfer im Matchplay gegeneinander, während der Gewinner eines Lochs einen Schläger aus dem Bag seines Gegners nehmen darf. Im Laufe der Runde können die Spieler ihre Schläger auch wieder zurückgewinnen. Die Regel besagt, dass der Putter bei beiden Spielern nicht erobert werden kann, damit jeder Spieler mindestens einen Schläger zum weiterspielen besitzt. Die Konditionen dieser Lochspielvariante können individuell erweitert werden.

Bedienen
Bedienen bezeichnet den Vorgang, einem Mitspieler vor seinem Schlag die Fahne aus dem Loch zu entfernen, damit dieser einlochen kann. Berührt der Golfball die Fahne, so wird dies als Strafschlag gezählt. Die Fahne darf nur vor dem Schlag bedient werden.

Beißen
Aus dem Backspin, sprich der Rückwärtsrotation des Golfballs resultiert, dass der Ball auf dem Grün sofort zum Liegen kommt oder sogar zurückrollt. Dieses abrupte Abstoppen oder Zurückrollen wird im Golfsport als Beißen bezeichnet. Ein anderer Ausdruck dafür ist Bite.

Belehrung
Eine Belehrung ist im Golfspiel ein Ratschlag an einen anderen Golfer. Dieser beeinflusst die Taktik des Golfers und darf nur vom Caddie oder einem Mitspieler ausgeführt werden. Belehrt man einen Golfer und ist nicht dazu berechtigt, so wird das mit zwei Strafschlägen geahndet.

Belly-Putter
Beim Belly-Putter handelt es sich um einen Putter mit langem Schaft. Das Ende des Griffs wird mit einer Hand an den Bauch oder die Brust gedrückt. Positiv dabei ist, dass man bei Nervosität durch die „Verankerung“ am Körper den Schlag dennoch präzise ausführen kann, und nicht durch Zittern mit der Hand unsauber schlägt. Der Belly-Putter ist aus diesem Grund auch sehr umstritten und in den USA wird die Fixierung am Körper bereits ab 2016 verboten sein.

Bending
Das Bending bezieht sich auf das sogenannte Fitting, also die Schlägeranpassung. Früher war es nur bei Profi-Spielern üblich, mittlerweile wird es auch von Amateuren genutzt: Es handelt sich dabei um das individuelle Biegen der Schlägerköpfe. Man verwendet dazu eine spezielle Maschine. Die Änderung der Neigung des Schlägerkopfes hat zur Folge, dass sich auch das Schlagverhalten ändert.

Bent
Beim Bent handelt es sich um eine bestimmte Grassorte, die auf den Plätzen der Golfclubs besonders in nördlichen Ländern meist für das Grün verwendet wird. Diese Grassorte ist sehr kälteresistent, und kann deshalb gut in verhältnismäßig kalten Klimazonen verwendet werden. Bentgras verträgt keine große Hitze, deshalb ist es in wärmeren Regionen ungeeignet. Da das Gras durch einen dichten Wuchs und schmale Halme sehr beliebt ist, wird es aber auch in wärmeren Gebieten angepflanzt und mit speziellen Klima- und Bewässerungsanlagen gepflegt und erhalten.

Benzinger
Wenn der Golfspieler den Schläger vor dem Ball in den Boden schlägt und der Golfball aufgrund dessen nur wenige Zentimeter weit hüpft, so ist dies ein misslungener Schlag und man spricht von einem Benzinger. Der Fehlschlag ist nach einem Golfer namens Benzinger benannt, der den Golfball kontinuierlich auf diese Art und Weise traf. Als Alternativausdruck verwenden Golfer auch häufig, dass der Ball fett getroffen wurde, oder es ein fetter Schlag war.

Beobachter
Besonders bei Wettspielen kann von der Spielleitung im Golf ein Beobachter bestimmt werden. Er unterstützt den Platzrichter, da er sich vor der Spielergruppe, meist in Nähe des Landeplatzes befindet, während sich der Platzrichter in Nähe der Spieler aufhält. Der Beobachter bestimmt beispielsweise den Liegepunkt des Balls, bevor dieser aufgehoben wird, oder beobachtet, ob der Ball von Zuschauern oder ähnlichem manipuliert wird.

Berufsgolfer
Ein Berufsgolfer ist ein Golf Professional, der vom Golfspiel lebt. Man unterscheidet bei Berufsgolfern in Golflehrer, also „Teaching Pro“, die den Golfsport lehren, und Turnierspieler, also „Playing Pro“, die ihren Verdienst aus den Turniererfolgen erhalten.

Besserlegen
Bei schlechten Wetterverhältnissen im Winter greift diese Platzregel: Der Golfball darf verlegt werden. Im Normalfall ist eine Positionsveränderung um die Entfernung einer Scorekarte erlaubt. Das Besserlegen ist jedoch eine individuelle Platzregel und wird nicht in allen Clubs gestattet. Die Regel kann in Deutschland im Zeitraum zwischen dem 01. Oktober und dem 31. März gültig sein.

Best Ball
Bei dieser Spielvariante spielen zwei Teams mit normalerweise je zwei Spielern gegeneinander. Deshalb wird Best Ball auch häufig Viererball genannt. Jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Ball und das bessere Ergebnis des Teams wird gewertet, das schlechtere verfällt, sodass nur das beste Ergebnis des Teams zählt. Das Spiel kann als Lochwettspiel oder als Zählspiel gespielt, und auch individuell variiert werden. Eine weitere Bezeichnung dafür ist Fourball und es wird häufig auch zusammen geschrieben: Bestball.

Betreibergesellschaft
Die Betreibergesellschaft im Golf baut und betreibt den Golfplatz meistens. Das heißt sie ist Eigentümer des Platzes. Der Golfclub hat zumeist eine vertragliche Einigung mit der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist zum Betrieb und der Pflege des Platzes zuständig. Der Platz wird häufig von einem privaten Investor mit Gewinnabsicht betrieben.

Bib
Als Bib bezeichnet man eine Weste, auf der der Turniername und der Name des Hauptsponsors angebracht ist. Ein Caddie trägt auf Turnieren ein Bib, damit ist er als Caddie gekennzeichnet. Auf der Bib ist auch der Name des Golfprofis, damit die Zuschauer erkennen, zu welchem Spieler der Caddie zugehörig ist. Die Betreuer der Spieler, die Security und die Platzarbeiter tragen auch Bibs, diese müssen sich aber farblich von jenen der Caddies unterscheiden. Es sind aber für keine Partei feste Farben vorgeschrieben – lediglich beim Masters müssen Caddies weiße Bibs, die auch eine etwas abgeänderte Form haben, tragen.

Biegepunkt
Der Biegepunkt ist Teil des Golfschlägers. Es ist eine Stelle am Schaft, bei der sich der Golfschläger am Meisten biegen kann. Er beeinflusst das Flugverhalten des Golfballs. Liegt der Biegepunkt näher am Schlägerkopf, so fliegt der Ball höher. Der Ball fliegt im Umgekehrten dann flacher, wenn der Biegepunkt weiter vom Schlägerkopf entfernt ist. Im Normalfall kann der Biegepunkt aber nicht über ein gutes oder ein schlechtes Spiel entscheiden. Man kann sich individuell für einen bestimmten Biegepunkt bei seinen Schlägern entscheiden, sollte aber vorher eine Schwunganalyse machen lassen. Der Biegepunkt wird häufig auch als Kick-Point oder Flexpunkt bezeichnet.

Big Bertha
Big Bertha ist ein Schläger der Marke Callaway Golf, die Driver herstellt. Die Besonderheit beim Driver Big Bertha ist der besonders große Schlägerkopf, und, dass er zu Beginn aus rostfreiem Stahl, später aus Titan gefertigt wurde.

Big Dog
Der Driver ist die größte Schlägerart. Er wird in der Umgangssprache des Golfsports wegen eines Filmzitats von Kevin Costner als Big Dog bezeichnet. Sinngemäß könnte man den Begriff als Den Bären loslassen übersetzen. Man sollte den Begriff aber nicht grundsätzlich für den Driver verwenden, sondern nur für besondere Einsätze des Drivers verwenden, da dies auch in der Filmszene der Fall war. Einer dieser speziellen Fälle wäre exemplarisch, wenn man mit dem Driver spielt, um einen Rückstand bei einem Matchplay aufzuholen.

Bindfadenwettspiel
Das Bindfadenwettspiel ist eine inoffizielle Zählspielvariante. Jeder Golfer bekommt vor dem Spiel ein Stück Bindfaden, das in der Länge auf sein Handicap abgestimmt ist. Der Spieler hat die Möglichkeit, seinen Golfball aus einer misslichen Lage zu verschieben. Vom Bindfaden wird dann die Distanz des Verschiebens abgeschnitten. Hat der Spieler am Ende der Runde noch nicht die komplette Länge seines Bindfadens verbraucht, so verfällt das nicht verwendete Stück.

Bingo Bango Bongo
Bei Bingo Bango Bongo handelt es sich um eine Spielversion im Golf. Dabei wird die Spielstärke der Teilnehmer nicht beachtet, der Fokus liegt darauf, dass die Spieler in einer vorgegebenen Reihenfolge spielen. Es findet auch eine bestimmte Punktevergabe statt, die nur bei Par-3-Löchern abweichen kann. Der Spieler erhält einen Punkt, wenn sein Ball als Erster das Grün erreicht (Bingo), wenn sein Ball am nächsten bei der Fahne liegt (Bango) oder er seinen Ball als Erster einlocht (Bongo).

Birdie
Ein Birdie ist die Bezeichnung dafür, dass man das Loch einen Schlag unter Par eingelocht hat. Exemplarisch hierfür spricht man von einem Birdie, wenn man einen Par 5 mit vier Schlägen gespielt hat. Der Begriff entstammt angeblich dem 19. Jahrhundert, da damals bird so etwas wie „cool“ bedeutete. Der Ausdruck a bird of a shot wurde angeblich zu Birdie verkürzt.

Birdie Book
Unter dem Begriff versteht man einen Kurs-Führer über den Platz. Alle Löcher sind darin graphisch abgebildet und Bunker oder Wasserhindernisse eines Loches sind zu erkennen. Die Entfernungen zu den jeweiligen Hindernissen werden auch häufig notiert und der Golfer kann sich darin auch individuelle Notizen machen. Birdie Books sind besonders bei Turnieren auf fremden Plätzen nützlich. Sie entstanden, weil ursprünglich die meisten Caddies den unbekannten Golfplatz für ihre Pro-Player skizzierten. Diese Vorgehensweise wurde mit der Zeit als Geschäftsmodell erkannt und die meisten Golfplätze haben heute kostenfreie Birdie Books, die über Werbeanzeigen finanziert werden. Birdie Books werden auch als Birdie Marker oder Yardage Books bezeichnet.

Bisque
Dieser Ausdruck bezeichnet einen Vorgabeschlag. Ziel des Vorgabeschlags ist es, wenn bei einem Matchplay Golfer mit unterschiedlichen Handicaps antreten, dem schwächeren Golfer einen „Freischlag“ zu gewähren. Der Unterschied vom Bisque zum traditionellen Vorgabeschlag bezieht sich darauf, dass der Golfer, dem er zusteht frei wählen kann wann, an welchem Loch er ihn einsetzt. Ein Bisque kann aber nur an einem Loch eingesetzt werden. Eine Besonderheit des Bisques ist, dass ein Golfer ihn einem anderen Golfer anbieten kann. Diese Praxis wird aber nur durchgeführt, wenn der Spieler, der ihn anbietet, überzeugt ist, dass er der überlegene Spieler ist.

Bite
Aus dem Backspin, sprich der Rückwärtsrotation des Golfballs resultiert, dass der Ball auf dem Grün sofort zum Liegen kommt oder sogar zurückrollt. Dieses abrupte Abstoppen oder Zurückrollen wird im Golfsport als Bite bezeichnet. Der Bite ist besonders bei schnellem Grün nützlich, da man den Golfball anderenfalls schwierig abstoppen kann. Ein anderer Ausdruck dafür ist Beißen.

Blade
Ein Blade ist ein Golfschläger mit einem speziell geformten Schlägerkopf. Der Schlägerkopf ist relativ klein und besitzt eine schmale Oberseite aber eine breite Sohle. Der Golfball bekommt eine flachere Flugbahn, weil sein Gewicht sich zentral hinter dem Schlägerkopfschwerpunkt befindet. Er ist schwer zu spielen, da der Blade sich durch eine sehr niedrige Fehlertoleranz auszeichnet, weshalb im Golfsport immer weniger Golfer auf den besonderen Schlägerkopf zurückgreifen.

Blauer Pfosten
Ist ein Blauer Pfosten auf dem Golfplatz, so kennzeichnet er eine Stelle die zeitweise nicht bespielt werden darf, weil der Platzwart dieses Teilstück ausbessert. Dies nennt man Boden in Ausbesserung. Das Stück verläuft immer senkrecht abwärts des blauen Pfostens. Häufig werden nach starkem Regen entstandene Pfützen mit blauen Pfosten markiert. Wenn ein Golfball in die gekennzeichnete Zone fliegt oder rollt, so darf er straffrei wieder aufgehoben, und außerhalb der Markierung gedroppt werden, er darf sich dadurch allerdings nicht näher an der Fahne befinden.

Blind Hole
Wenn der Spieler beim Abschlag weder die Fahne, noch das Loch sehen kann, wird dies als Blind Hole bezeichnet. Er kann durch die Abschlagtafel Informationen über Hindernisse und die Position des Lochs sehen, sieht aber nicht, wie genau und wie schnell er sich dem Loch nähert. Blind Hole ist auch eine Wettspielform. Hier spielen die Golfer eine 18-Loch-Runde, bei der am Ende aber nur neun Löcher gewertet werden. Die Spieler erfahren jedoch erst nach dem Spiel, welche Löcher in die Wertung eingehen, und welche nicht. Dieses Wettspiel wird auch als Blind Nine bezeichnet.

Bloodsome
Der Bloodsome ist eine Variation des Matchplay im Golfspiel, hierbei spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Jeder Spieler schlägt vom Tee ab und die gegnerische Mannschaft setzt fest, mit welchem Golfball weiter gespielt wird. Es wird bei jedem Loch neu entschieden und immer mit jenem Spieler begonnen, gegen dessen Abschlag sich zuvor entschieden wurde.

Blue Monster
Blue Monster in Miami ist einer der bekanntesten Golfplätze weltweit. Den Namen erhielt der Golfplatz wegen seiner vielen schweren Wasserhindernisse.

Boden in Ausbesserung
Ist eine Fläche mit blauen Pfosten gekennzeichnet, so finden dort Ausbesserungsarbeiten am Platz statt und man nennt dies im Golfjargon Boden in Ausbesserung. Wird der Golfball auf diese Fläche geschlagen, so wird er straflos außerhalb der Fläche fallengelassen und am Platz weitergespielt. Der Boden in Ausbesserung muss nicht zwingend mit blauen Pfosten gekennzeichnet werden, wenn es sich dabei zum Beispiel um gehäuftes Material oder um gegrabene Löcher vom Platzwart handelt. Im Englischen nennt man den Boden in Ausbesserung auch Ground under repair oder kurz: GUR.

Bogey
Benötigt der Golfer einen Schlag über Par, also braucht einen Schlag zu viel für ein Loch, so nennt man dies Bogey. Exemplarisch braucht der Spieler dann an einem Par-3-Loch vier Schläge um den Golfball einzulochen. In der Vergangenheit wurde Bogey synonym zu Par verwendet, und ein Golfspieler, der die ideale Schlagzahl spielen konnte, wurde als Bogey Man bezeichnet. Später wurde allerdings das Par-System eingeführt und die Bedeutung eines Bogeys veränderte sich. Der Bogey ist angeblich nach dem Golfspieler Colonel Bogey benannt, der einen besonders hohen Amateurstandard spielte.

Borrow
Grundsätzlich könnte ein Golfball bei geradem Grün, auf einer Ideallinie geputtet werden. Wenn das Grün nicht gerade, sondern geneigt ist, so kommt der Ball, bedingt durch die Neigung, von der Ideallinie ab und ändert somit seine Richtung. Der Abstand rechts oder links von der Ideallinie wird als Borrow betitelt. Erfahrene Golfspieler können die Abweichung, die auch von der Wuchsrichtung des Grases abhängig ist, bestimmen, und stimmen ihren Schlag darauf ab. Man kann dafür auch den Ausdruck Break verwenden. Je größer der Borrow, desto mehr „bricht der Ball nach links/rechts“.

Bounce
Der Bounce ist der Winkel des Golfschlägers, der zwischen der Stelle, an der die Unterseite des Schlägerkopfes den Boden berührt, also der Sohle, und der vorderen Kante des Schlägers an der Schlagfläche liegt. Der Bounce eines Schlägers ist im Normalfall zwischen zwei (langes Eisen) und zwölf (Sand Wedge) Grad breit. Relevant ist der Bounce besonders bei Eisen und Wedges, da der besondere Winkel dafür sorgt, dass der Schlägerkopf zuerst auf den Ball trifft, und erst danach auf dem Boden aufkommt, damit die Kraft des Schlages nicht verloren geht. Viel Bounce ist besonders in Bunkern und bei weicheren Böden von Vorteil. Bei harten Böden empfiehlt sich ein Schläger mit kleinerem Winkel, da die Unterseite des Schlägers dort nicht über den Boden gleitet, sondern davon abprallt.

Bramble
Der Bramble war ein Vorläufer des heutigen Golfballs. Der Ball wurde aus Kautschuk-ähnlichem Material gefertigt, und mit kleinen Noppen und Beulen versehen, da dies die Flugweite verbesserte. Die Produktion der Bälle konnte dank dem besonderen Material in kleine Formen gegossen, und somit schneller, einfacher und günstiger produziert werden. Die Golfspieler selbst haben den Ball mit entwickelt, da er zunächst glatt war. Sie stellten jedoch beim Spielen fest, dass benutzte Golfbälle mit Macken und Beulen weiter flogen als glatte. Durch diese Beobachtung wurde der Golfball bereits in der Anfertigung mit Unebenheiten versehen. Der Ball ähnelte dann einer Brombeere und wurde deshalb mit dem englischen Begriff für Brombeere Bramble betitelt.

Brassie
Der Brassie ist ein ehemaliger Golfschläger. Es handelte sich um ein Holz mit Messingplatte an der Sohle und einem großem Loft. Seinen Namen verdankt er dem englischen Ausdruck brass = Messing. Zwischen 1880 und 1890 wurde der Begriff meist ebenso für andere Hölzer mit großem Loft verwendet. Da der Brassie besonders für Amateure schwer zu spielen war, wurde er mittlerweile durch einen guten Driver abgelöst.

Break
Grundsätzlich könnte ein Golfball bei geradem Grün, auf einer Ideallinie geputtet werden. Wenn das Grün nicht gerade, sondern geneigt ist, so kommt der Ball, bedingt durch die Neigung, von der Ideallinie ab und ändert somit seine Richtung. Der Abstand rechts oder links von der Ideallinie wird als Break betitelt. Erfahrene Golfspieler können die Abweichung, die auch von der Wuchsrichtung des Grases abhängig ist, bestimmen, und stimmen ihren Schlag darauf ab. Man kann dafür auch den Ausdruck Borrow verwenden. Je größer der Break, desto mehr „bricht der Ball nach links/rechts“.

Breaky
Wenn eine Puttlinie mehrere Breaks hat, und der Ball dadurch nicht auf der Ideallinie geputtet werden kann, so nennt man das Breaky. Wenn das gesamte Grün mehrere Neigungswinkel hat und deshalb keine gerade Linie gespielt werden kann, kann man die Bezeichnung auch allgemein für das Grün verwenden. Meist sind für einen Breaky Schläge über Par notwendig, da sogar erfahrene Golfspieler noch ein wenig Glück zum Treffen des Lochs mit Par bräuchten.

Brett
Wenn dem Golfer ein perfekter Abschlag gelungen ist, so nennt man dies ein Brett. Der Golfball liegt danach in optimaler Ausgangslage für das weitere Spiel in Richtung Grün. Um ein Brett im Golfsport zu erreichen sind eine gelungene Ansprechposition und der richtige Schwung Voraussetzung.

Broomstick-Putter
Wegen seines charakteristischen „Hexenstils“, also einem extrem langen Schaft, wurde dieser besondere Putter nach der englischen Bezeichnung für Hexenstil Broomstick benannt. Bei dem Putter wird das obere Griffende an das Kinn gepresst.

Bridge
Bridge ist eine inoffizielle Spielvariante im Golfsport. Es wird vor jedem Abschlag gereizt und geboten. Spielt man Bridge zum Beispiel bei einem Vierer, ist es Aufgabe der Partner jeweils vor dem Abschlag zu bestimmen, welchen gemeinsamen Netto-Score sie bei dem Loch erreichen. Beim ersten Loch bekommt das Vorrecht ein Gebot abzugeben das Team mit dem höchsten gemeinsamen Handicap. Danach bietet immer die Mannschaft, die das vorherige Loch für sich entschieden hat. Ist ein Gebot gefallen, so hat die gegnerische Mannschaft die Möglichkeit das Gebot anzunehmen, es durch ein niedrigeres Gebot zu unterbieten, oder es mit einem Contra anzunehmen, das führt dann zur Verdopplung der Punktzahl an diesem Loch. Nur eine Mannschaft, deren Gebot von der Gegenseite angenommen wurde, kann punkten. Wurde ein Gebot angenommen, so erhält das Team, das es abgegeben hat für jeden Schlag, der über dem Gebot lag einen Minuspunkt und für jeden Schlag, der unter dem Gebot lag, einen Pluspunkt

Brutto
Ein Brutto-Ergebnis im Golfsport ist das Spielergebnis, bei dem das Handicap nicht berücksichtigt wird. Es ist dementsprechend die exakte Schlagzahl, die der Golfer für die jeweiligen Löcher in der 18- oder neun-Loch Runde gebraucht hat.

Buggy
Der Buggy ist das Golffahrzeug. Hiermit ist es erlaubt, auf dem Golfplatz zu fahren und der Golfer kann darin seine Ausrüstung über den Platz befördern. Der Buggy wird häufig auch als Cart bezeichnet.

Bump-and-Run
Beim Bump-and-Run handelt es sich um einen kurzen, flachen Annäherungsschlag, also einem Chip, ohne Backspin, das heißt ohne Rückwärtsdrall.

Bunker
Ein Bunker ist eine Grube, die mit Sand gefüllt ist und ein Golfhindernis darstellt. Der Sand ist zum besseren Erkennen meist Quarzsand oder zerstoßener Marmor. Es soll das Spiel erschweren und liegt auf dem Fairway oder um das Grün herum. Wichtig ist, nach dem Schlag aus dem Bunker den Sand wieder zu begradigen, damit auch nachfolgende Golfer unter den selben Konditionen antreten können. Bunker machen das Golfspiel interessanter und erfordern strategisches Geschick, deshalb sind sie auf jedem Golfplatz vorhanden. Sogenannte Grasbunker, dies sind Sandflächen, die mit Gras bewachsen sind, gelten nicht als Hindernisse, sondern als normales Gelände. Man unterscheidet bei Bunkern die Grünbunker und die Fairwaybunker. Grünbunker befinden sich neben oder direkt hinter dem Grün und erschweren durch meist tiefen Sand das Anspiel des Grüns. Während Fairwaybunker sich auf dem Fairway befinden und meist weniger tief sind als Grünbunker. Sie zeichnen sich häufig durch eine flache Kante aus, aus welcher der Golfspieler einen flachen aber gleichzeitig langen Schlag ausführen muss.

C

Caddie
Als Caddie oder Caddy bezeichnet man mehrere Dinge zugleich: Der Träger der Golftasche und den Wagen, auf dem der Bag transportiert wird, werden so benannt. Meist haben nur Pro-Spieler einen Caddie (Person). Er unterstützt die Spieler auch durch die Beratung zum Spiel. Die Beratung inkludiert zum Beispiel die korrekte Schlägerwahl oder Tipps zur Puttlinie. Außerdem notieren Caddies den Score des Golfers. Caddies werden bei Pro-Golfern anteilig vergütet. Wenn also der Spieler gut honoriert wird, so verdient auch sein Caddy mehr.
Bei den Caddies (Wagen) gibt es unterschiedliche Ausführungen, zum einen Wagen, die man mit der Hand zieht, zum anderen aber auch jene, die einen Motor haben und Batteriebetrieben sind. 

Carry
Der Ausdruck Carry bezeichnet die Distanz, die ein Golfball vom Abschlag bis zum Aufkommen in der Luft zurücklegt. Die Entfernung, die der Ball nach dem Aufschlag auf dem Grün zurücklegt, zählt nicht zum Carry.

Cart
Das Cart ist das Golffahrzeug. Hiermit ist es erlaubt, auf dem Golfplatz zu fahren und der Golfer kann darin seine Ausrüstung über den Platz befördern. Das Cart wird häufig auch als Buggy bezeichnet.

Cavity Back
Das Cavity Back ist eine besondere Bauform von Schlägern. Es bezieht sich auf ein Eisen, bei dem sich die Masse hauptsächlich zum Rand des Schlägerkopfes verlagert.

Chapman-Vierer
Der Chapman-Vierer ist eine Golfspielvariante, bei der zu viert gespielt wird. Die Partner schlagen beide ab. Der zweite Schlag wird danach jeweils mit dem Golfball des anderen gespielt. Nach dem zweiten Schlag wird entschieden, welcher Ball zum „Ball im Spiel“ wird, mit dem weitergespielt wird. Es wird mit diesem Golfball abwechselnd gespielt und der andere Ball wird aus dem Spiel genommen. Dieser Vorgang wiederholt sich an jedem Loch. Das Brutto-Ergebnis wird in der Scorekarte notiert und nach Ende der Runde wird die Vorgabe eingetragen. Vorgabe ist die Hälfte der Summe der Handicaps der Partner. Die Spielreihenfolge kann nicht von Strafschlägen beeinträchtigt werden.

Chip
Beim Chip handelt es sich um einen kurzen, flachen Annäherungsschlag. Der Ball liegt beim Chip vor dem Schlag schon nahe am Grün, aber es muss noch ein Hindernis, wie beispielsweise ein Bunker überwunden werden. Ziel ist es, den Golfball knapp über das Hindernis fliegen zu lassen und dass er daraufhin so nah wie möglich an das Loch rollt. Die meisten Golfspieler verwenden beim Chip als Golfschläger entweder Chipper, Wedges oder alternativ kurze bis mittlere Eisen.

Chipper
Der Chipper ist ein Golfschläger mit wenig Loft. Er wird – wie der Name beschreibt – beim Chip eingesetzt.

Chip-In
Wenn der Golfer einen Chip schlägt und direkt einlocht, wird dies als Chip-In bezeichnet.

Chip-Putt
Der Chip-Putt ist eine Kombination aus Elementen des Chips und des Putts. Der Golfball liegt dabei nur maximal zwei Meter vom Grünrand entfernt. Als Schläger wird ein Eisen verwendet, das aber wie ein Putter gehandhabt wird, das heißt es steht vor dem Schlag wie ein Putter und der Golfer greift es auch im Putt-Griff. Auch der Golfball liegt wie beim Putten links der Mitte. Und der Ball wird anschließend leicht aber bestimmt in Richtung Fahne geschlagen.

Club
Im Golfjargon hat das Wort Club mehrere Bedeutungen: Zum einen bezieht es sich auf den Golf-Club, also den Golfverein. Zum anderen bezeichnet man als Club auch allgemein alle Golfschläger, da dies das englische Wort für Golfschläger ist.

Clubfitting
Ebenfalls aus dem Englischen kommend, meint der Ausdruck Clubfitting die Anpassung des Golfschlägers an die Körpergröße eines Spielers.

Clubhaus
Das Vereinsgebäude des Golfplatzes wird Clubhaus genannt. Hier befindet sich meist ein Restaurant, Schulungsräume, die Umkleidekabinen, ein Pro-Shop oder die Rezeption. Außerdem ist das Clubhaus häufig Knotenpunkt der gesamten Infrastruktur der Anlage.

Clubhead
Die englische Übersetzung für Schlägerkopf ist Clubhead.

Clubvorlage
Die Vorgabe bzw. das Handicap des Clubs, beinhaltet Handicaps im Bereich von -37 bis -54. Da man mit der Platzreife und der Mitgliedschaft in einem Golfclub in Deutschland ein Handicap von -54 erreicht hat, aber die Stammvorgabe erst bei -36, wurde vom DGV die Clubvorgabe eingeführt. Es ist jedoch jedem Golfclub freigestellt, ob er die Vorgaben führt oder nicht.

Condor
Ein Score von vier Schlägen unter Par ist im Golfsport ein Condor. Der Condor ist nur bei zwei Schlägen bei einem Par-6-Loch oder einem Hole-in-one auf einem Par-5-Loch möglich. Es wurde aber noch nie ein Condor auf einem Par-6-Loch gespielt. Er ist allgemein extrem selten und verlangt ein besonderes Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie zum Beispiel Rückenwind und abschüssige Fairways. Der Condor wird außerdem als Double Albatross oder Triple Eagle bezeichnet.

Composite Schäfte
Wird bei Schäften verschiedenes Material eingesetzt, wie exemplarisch Carbon in Kombination mit Graphit, so nennt man diese Composite Schäfte.

Course
Die englische Übersetzung für einen Golfplatz bzw. eine Golfbahn ist Course oder golf course.

Course Rating
Unter Course Rating versteht man die Einstufung des Schwierigkeitsgrades eines Golfplatzes. Bewertet wird ein theoretischer Spieler mit Handicap 0 und normalen Platz- und Wetterverhältnissen. Beim Course Rating werden die Länge des Platzes, die Härte des Bodens, Bäume, die Grünoberfläche und viele weitere Faktoren in die Bewertung einbezogen. Course Rating wird oft auch kurz als CR oder als Slope Rating betitelt.

Cross Golf
Cross Golf ist eine ungewöhnliche Art des Golfspiels. Hier gibt es keine Regeln oder Strafschläge, denn nahezu alles ist erlaubt. Alternativ erfinden die Spieler neue Regeln. Da die Spieler regelwidrig Golf spielen, ist ihnen das Spiel auf einem Golfplatz nicht erlaubt. Sie spielen stattdessen beispielsweise in Kiesgruben, auf alten Fabrikgeländen oder im Wald.

Cut
Ein Cut hat im Golfsport mehrere Bedeutungen: Zum einen ist ein Cut shot ein Synonym für einen Fade, was bedeutet, dass der Schlag links vom Ziel startet und der Ball mit einer Rechtskurve eingelocht wird. Ein Cut shot kann natürlich auch von rechts nach links gehen, also andersherum verlaufen. Zum anderen bezeichnet man auch die Qualifikation für die Schlussrunde eines Zählspiels als Cut, das heißt die maximale Schlagzahl, die ein Golfer in einem Turnier in den Anfangsrunden haben darf, um auch in der Schlussrunde spielen zu dürfen.

D

Dackeltöter
Wenn ein Abschlag getoppt wird, und der Golfball dadurch eine sehr flache Flugbahn hat, so nennt man diesen Effekt im Golfspiel scherzhaft Dackeltöter.

Dame
Hat ein männlicher Golfspieler einen so schlechten Abschlag geschlagen, dass der Ball nicht einmal bis zum Damenabschlag kommt, nennt man das entweder Dame, Girlie oder Lady. Der Spieler, der den Ball geschlagen hat, spendiert den Mitspielern seines Flights nach der Runde üblicherweise ein Getränk im Clubhaus.

Das Scramble
Das Scramble wird bei Golfturnieren und auch häufig bei Wohltätigkeitsevents gespielt. Dabei begegnen sich zwei Mannschaften mit jeweils zwei oder vier Spielern pro Team. Zunächst schlägt jeder Spieler vom Tee ab. Nachdem jeder Golfer eines Teams abgeschlagen hat, entscheidet die Mannschaft gemeinschaftlich, welcher Ball zum „Ball im Spiel“ wird. Anschließend wird die Stelle des Balls mit einem Ball-Marker gekennzeichnet, und jeder Golfspieler des Teams spielt mit seinem eigenen Golfball von der Stelle aus weiter. In diesem Verfahren wird so lange gespielt, bis der Golfball eingelocht ist. Im Golfvokabular ist diese Turnierspielvariante auch als Texas-Scramble bekannt.

Es existieren mehrere Abwandlungen des Scrambles, eine davon ist das Florida Scramble: Es funktioniert analog, und hat nur den Unterschied, dass der Spieler, dessen Ball gekennzeichnet wird für eine Runde pausieren muss, bis ein neuer Golfball ausgewählt wurde.

Deutscher Golf Verband
Dies ist der Dachverband im deutschen Golfsport. Über 840 deutsche Golfclubs zählen dazu, weshalb der DGV der zweitgrößte europäische Golfverband ist, und zu den 10 größten Sportverbänden Deutschlands zählt. Der DGV wurde erstmalig am 26.05.1907 von acht Golfclubs gegründet. Der Golfverband wurde 1945 von den Alliierten aufgelöst, doch 1949 für Westdeutschland neu gegründet. Die ostdeutschen Golfverbände kamen 1990 hinzu. Exemplarisch fallen die Wettspiel-Modi im Leistungs- und Breitensport, die Vorgaberichtlinien und die Nachwuchsarbeit im Golfsport in den Verantwortungsbereich des DGV.

Dimple
Dimple ist der Ausdruck für die kleinen Dellen, die sich auf der Oberfläche des Golfballs befinden. Auf einem Ball befinden sich ca. 300 bis 450 der Dimples, doch eine genaue Anzahl und Anordnung ist nicht festgelegt, dies ist herstellerabhängig. Bewiesen ist jedoch, dass Form, Anzahl und Anordnung der Dimples die Flugeigenschaften des Golfballs entscheidend manipulieren. Anderenfalls, das heißt bei komplett glatter Oberfläche wäre ein Golfball schlecht zu dirigieren und könnte nur viel kürzere Entfernungen bewältigen.

Divot
Wird bei einem Golfschlag ein Stück Rasen herausgeschlagen, so bezeichnet man sowohl das Grasstück, wie auch die beschädigte Stelle als Divot. Die Golf-Etikette sieht vor, dass man das herausgeschlagene Grasstück umgehend wieder einsetzt, damit spätere Golfbälle nicht in der Vertiefung liegen bleiben.

Dogleg
Ein Dogleg ist eine Golfbahn, bei welcher das Fairway nach links (Dogleg nach links) oder nach rechts (Dogleg nach rechts) abknickt. Ein guter Abschlag sollte bei einem Dogleg idealerweise direkt an der Stelle des Richtungswechsels landen. Hat eine Spielbahn zwei Doglegs, so nennt man dies Double Dogleg.

Dormie
Wenn eine Partei beim Lochspiel so stark in Führung liegt, dass der Gegner selbst beim Gewinn aller verbleibenden Löcher höchstens noch ein Unentschieden erspielen könnte, so nennt man dies Dormie.

Double
Der Double ist eine Spielvariante im Golf. Es wird meist in Zweierflights gespielt. Es gibt pro Loch eine Einheit zu gewinnen. Meist ist eine Einheit 0,50 Cent pro Loch. Nach dem ersten Abschlag können beide Golfer verdoppeln. Hat ein Spieler verdoppelt, so kann der andere das Angebot annehmen oder auch verdoppeln. Es wird solange verdoppelt, bis einer der Spieler das Angebot annimmt. Es wird dann der nächste Schlag ausgeführt und dann kann wieder verdoppelt werden. Es kann immer nur der bieten, der das letzte Angebot angenommen hat.

Double Albatross
Ein Score von vier Schlägen unter Par ist im Golfsport ein Double Albatross. Er ist nur bei zwei Schlägen bei einem Par-6-Loch oder einem Hole-in-one auf einem Par-5-Loch möglich. Es wurde aber noch nie ein Double Albatross bei einem Par-6-Loch gespielt. Er ist allgemein extrem selten und verlangt ein besonderes Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie zum Beispiel Rückenwind und abschüssige Fairways. Der Double Albatross wird außerdem als Condor oder Triple Eagle bezeichnet.

Double Bogey
Wird bei einem Loch ein Resultat mit zwei Schlägen über Par erzielt, so bezeichnet man dies als Double Bogey oder im Deutschen als Doppelbougey.

Double Eagle
Wenn der Golfer bei einem Loch drei Schläge unter Par spielt, so sagt man dazu Double Eagle. Der Begriff ist besonders im amerikanischen Englisch gängig, in der britischen Form bezeichnet man den Effekt meist als Albatros(s).

Down
Da Down das Gegenteil von Up ist, bezeichnet es zum einen die ersten 9 Löcher einer Runde bzw. eines Golfplatzes und zum anderen gibt Down die Anzahl der Löcher, die ein Golfspieler beim Lochspiel hinten liegt, an.

Draw
Ein Draw ist ein kontrollierter Schlag. Der Golfball startet rechts vom Ziel, sollte aber während seiner Flugphase eine leichte Linkskurve (bei Linkshändern umgekehrt) machen. Nach dem Aufprall sollte der Golfball beim Draw außerdem eine lange Ausrollphase haben. Besonderheit beim Draw ist, dass er zwar sehr beliebt bei den Golf-Pro's ist, aber auch ein Amateurspieler mit einem hohen Handicap den Draw mit viel Übung erlernen kann.

Dreiball
Spielen drei Golfer miteinander und jeder tritt gegen jeden an, so nennt man das Dreiball, da dabei mit drei Bällen gespielt wird.

Dreier
Bei einem Dreier-Lochspiel spielt ein Golfer gegen zwei andere. Es wird dafür auch häufig der englische Ausdruck Threesome verwendet.

Drive
Den Abschlag mit der Schlägerart Driver bezeichnet man als Drive. Doch abgesehen davon bezeichnet man grundsätzlich jeden Abschlag vom Tee aus mit Drive, auch wenn kein Driver verwendet wird. Der Drive ist also der erste Schlag, der Abschlag, vom Tee aus.

Driver
Der Driver ist der Schläger, der zumeist beim Abschlag vom Tee verwendet wird. Synonym dafür kann man auch Holz 1 sagen und charakteristisch für den Driver ist, dass er den längsten Schaft sowie den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf hat. Dadurch entstehen niedrige Flugbahnen womit die längsten Schlagweiten erreicht werden.

Driving Iron
Driving Iron ist ein Synonym für das 1-er Eisen. Dies wird jedoch von vielen Golfern nicht mehr verwendet. Der Golfschläger hat wenig Loft, und ähnelt dementsprechend einem Hybrid, in der Form ist es jedoch mehr mit einem Eisen als mit einem Holz vergleichbar.

Driving Range
Der Übungsbereich in einem Golfclub und besonders das Gelände für das lange Spiel mit Vollschwung werden Driving Range oder Range genannt.

Droppen
Um einen neuen Ball ins Spiel zu bringen, oder alternativ einen gespielten Ball (wegen Verlust, oder weil er an dieser Position nicht gespielt werden kann) an eine andere Position zu bringen droppt man ihn. Das Droppen ist der Vorgang, den Golfball mit ausgestrecktem Arm in Schulterhöhe und aufrechtem Stand fallenzulassen. Zu beachten ist, dass der Ball dadurch nicht näher am Loch liegen darf, und nur im Umkreis von zwei Schlägerlängen gedroppt werden darf. Es wird bei manchen Situationen mit einem Strafschlag geahndet, wenn der Golfball aus einer unspielbaren Lage gedroppt werden muss.

Dropping Zone
An besonders anspruchsvollen Hindernissen werden auf manchen Golfplätzen gekennzeichnete Zonen angelegt, um den Spielverlauf am Laufen zu halten. Der Golfball kann dann innerhalb der Kennzeichnung gedroppt werden.

Dual-Wedge
Das Dual-Wedge ist ein spezieller Schläger, der als Annäherungsschläger für genaue Schläge genutzt wird. Weitere Bezeichnungen je nach Hersteller sind Gap-Wedge, Attack-Wedge oder Approach-Wedge.

Dünner Schlag
Trifft der Spieler seinen Golfball im oberen Bereich, so hat dies eine niedrige Flugbahn oder einen rollenden Ball zur Folge, man nennt dies einen Dünnen Schlag. Ein Synonym dafür ist Top.

E

Eagle
Wenn man ein Loch mit zwei Schlägen unter Par eingelocht hat, so hat man einen Eagle gespielt. Exemplarisch ist bei einem Par-3-Loch ein Eagle gleichzeitig auch ein Ass, und bei einem Par-4-Loch hat man den Golfball mit nur zwei Schlägen eingelocht.

Eclectic
Eclectic ist eine spezielle Zählspielvariante im Golfsport. Das Spiel geht über mehrere Runden und es wird hierbei nur das beste Ergebnis über alle Runden für jedes Loch gewertet.

Ehre
Die Ehre bestimmt im Golfspiel, wer zuerst Abschlagen darf. Im Normalfall hat beim Drive, also beim ersten Abschlag vom Tee aus, der Spieler mit dem niedrigsten Handicap die Ehre. Bei den nachfolgenden Löchern hat grundsätzlich immer derjenige die Ehre, der beim vorherigen Loch am Besten gespielt hat, also die wenigsten Schläge gebraucht hat.

Eingelocht
Wenn der Golfball gänzlich innerhalb des Loches und komplett unterhalb der Ebene des Lochrandes zum Liegen kommt, so gilt er als eingelocht.

Einstellig
Ein Golfer wird dann als einstellig bezeichnet, wenn sein Handicap unter 10 ist, er also ein einstelliges Handicap hat.

Einzel
Die klassische Spielform des Lochspiels und des Zählspiels ist das Einzel. Hierbei spielt ein Golfer gegen den anderen. Häufig verwendet man im Golfjargon auch den englischen Begriff Single dafür.

Eisen
Eisen bezeichnete früher Schläger mit Eisenköpfen, heutzutage werden aber auch Schläger aus anderen Metallen als Eisen bezeichnet. Man verwendet sie für Distanzen zwischen 20 und 180 Metern. Eisen werden nummeriert: Ein Eisen 1 hat wenig Loft, während ein Eisen 9 viel Loft hat. Außerdem unterscheiden sich die Eisen auch durch die Schaftlänge, so haben beispielsweise das Eisen 1 und 2 längere Schäfte und sind deshalb schwieriger zu spielen. Deshalb sind auch die Eisen 3 bis 9 und das Sand-Wedge (SW) sowie das Pitching-Wedge (PW) unter den meisten Golfern beliebter. Der ebenso geläufige englische Ausdruck dafür ist Iron.

Erleichterung
Bei einer Erleichterung kann der Golfball straflos in eine bessere Position gebracht werden, dies ist jedoch nur in speziellen Situationen straffrei möglich.

Etikette
Die Golfetikette ist das korrekte, sportliche Verhalten gegenüber seinen Mitspielern auf dem Golfgelände. Die Golfetikette ist nicht gleichzustellen mit den Golfregeln, aber sie dient auch einem fairen und flüssigen Spiel. Eine weitere Gemeinsamkeit mit den Golfregeln ist, dass beides von R&A und USGA beschlossen wird.

Even
Ein Gleichstand mit dem Par des Loches wird auch mit Even bezeichnet. Das bedeutet, der Spieler hat genau die Schlaganzahl der Par-Vorgabe gespielt.

Explosionsschlag
Wenn bei einem Bunkerschlag sehr viel Sand mit aus dem Bunker geschlagen wird, so ähnelt dies einer kleinen Explosion und wird deshalb als Explosionsschlag bezeichnet.

Extra Day Score
Der Extra Day Score wird auch häufig mit EDS abgekürzt. Hier haben Golfspieler die Gelegenheit, ihre Spielstärke im Golf, also das Handicap zu verbessern. EDS-Runden sind private Spiele, die aber vorher im Clubsekretariat angemeldet werden. Beim Spiel wird dann exakt notiert, wie viele Schläge der Golfer braucht. Der Spieler, der die Schläge zählt, also den Score notiert, muss mindestens eine Stammvorgabe von -36 haben, darf aber kein Golfprofessional sein. Bei den Vorgabeklassen -4,5 bis -26,4 dürfen in einem Jahr nicht mehr EDS-Runden als vorgabewirksame Turniere gespielt werden. Denn alternativ kann man sein Handicap nur durch die Teilnahme an vorgabewirksamen Golfturnieren verbessern.

Extra Holes
Haben zwei oder mehr Golfer am Ende einer Runde dasselbe Ergebnis, so werden über die 18 Löchern hinaus noch zusätzliche Löcher, sogenannte Extra Holes, gespielt, um den Gewinner auszumachen.

F

Fade
Ein Fade ist ein kontrollierter Schlag. Der Golfball startet links vom Ziel, sollte aber während seiner Flugphase eine leichte Rechtskurve (bei Linkshändern umgekehrt) machen. Nach dem Aufprall sollte der Golfball beim Fade nur eine kurze Ausrollphase haben.

Fahne
Die Fahne kennzeichnet im Golfspiel die Lage des Loches auf dem Grün. Die Fahne wird im Golf auch häufig als Flagge, Stock oder Pin bezeichnet.

Fairway
Fairway ist der englische Begriff für Spielbahn. Das Fairway ist die Spielbahn zwischen dem Abschlag und dem Grün. Deutlich erkennbar ist das Fairway dadurch, dass es kurz gemäht ist.

Fairwayholz
Als Fairwayholz werden grundsätzlich alle Hölzer bezeichnet. Einzige Ausnahme sind die Driver. Im Normalfall bezieht sich die Bezeichnung besonders auf die Hölzer 3, 5 und 7.

Falsches Grün
Im Golfspiel bezeichnet man jenes Grün als falsch, das sich außerhalb des zu spielenden Loches befindet. Darin inkludiert sind auch das Übungs- und Annäherungsgrün.

Fee
Als Fee bezeichnet man eine Gebühr zur Nutzung des Golfplatzes. Man unterscheidet hierbei zwischen einer Rangefee und Greenfee. Eine Greenfee ist eine Spielgebühr, die von Gästen zu entrichten ist. Eine Rangefee ist eine Gebühr zur Nutzung der Übungslage für die Mitglieder eines Golfclubs.

Feedback
Ein Feedback wird im Golfsport vom Golfschläger an den Golfspieler entrichtet. Es ist die Rückmeldung nach dem Treffmoment.

Fetter Schlag
Man bezeichnet im Golfsport einen Schlag dann als fett, wenn der Ball zu tief getroffen wurde, und deshalb nicht weit genug fliegt.

Finish
Die Position des Golfspielers, die er nach dem Schwung einnimmt, wird als Finish bezeichnet. Außerdem wird der Endkampf nach dem Wettspiel auch als Finish betitelt.

FIR
Unter FIR versteht man das Fairway in Regulation. Diese statistische Größe bestimmt, welcher prozentuale Anteil der Schläge vor dem Erreichen des Grüns auf dem Fairway zum Liegen kommt.

Fitting
Das Fitting ist die Golfschläger-Anpassung. Zum Beispiel werden Schaftlänge oder Griff bei den Schlägern individuell an den jeweiligen Spieler angepasst.

Flagge
Die Flagge kennzeichnet im Golfspiel die Lage des Loches auf dem Grün. Die Flagge wird im Golf auch häufig als Fahne, Stock oder Pin bezeichnet.

Flaggenwettspiel
Bei dieser inoffiziellen Zählspielvariante erhält jeder Spieler eine Schlaganzahl, die von seinem Handicap abhängig ist. Außerdem erhält er eine Flagge mit seinem Namen. Hat der Spieler seine Schlaganzahl ausgespielt, so setzt er die Flagge auf die Stelle auf dem Grün. Es hat der Golfer gewonnen, dessen Flagge am nächsten am Loch ist. Haben die Spieler das 18. Loch beendet, aber noch Schläge übrig, so wird das Spiel am 1.Loch fortgesetzt und dauert so lange an, bis die Schlaganzahl verbraucht ist.

Flex
Die Längssteifigkeit eines Schaftes wird als Flex betitelt. In der Skala von Weich bis Steif erfolgt die Kennzeichnung folgendermaßen: Die weichsten Schäfte nennt man Ladies. Sie werden mit einem „L“ gekennzeichnet. Daraufhin folgen Allround-Schäfte („A“), die Kennzeichnung „R“ gibt Regular-Schäfte an, „S“ steht für Stiff und die steifsten Schäfte nennt man Extra stiff, sie sind mit einem „X“ markiert.

Flexpunkt
Der Flexpunkt ist Teil des Golfschlägers. Es ist eine Stelle am Schaft, bei der sich der Golfschläger am Meisten biegen kann. Er beeinflusst das Flugverhalten des Golfballs. Liegt der Flexpunkt näher am Schlägerkopf, so fliegt der Ball höher. Der Ball fliegt im Umgekehrten dann flacher, wenn der Flexpunkt weiter vom Schlägerkopf entfernt ist. Im Normalfall kann der Flexpunkt aber nicht über ein gutes oder ein schlechtes Spiel entscheiden. Man kann sich individuell für einen bestimmten Flexpunkt bei seinen Schlägern entscheiden, sollte aber vorher eine Schwunganalyse machen lassen. Der Flexpunkt wird häufig auch als Kick-Point oder Biegepunkt bezeichnet.

Flight
Der Flight bezeichnet die Gruppe von Golfern, die gemeinsam spielen. Mindestens zwei und höchstens vier Spieler, die zusammen spielen bilden einen Flight. Der Flight ist jedoch nur ein umgangssprachlicher Ausdruck, korrekt würde man einen Flight als Spielergruppe, ein Spiel oder ein Match bezeichnen. Im Originalgebrauch aus dem Englischen ist ein Flight eine Wertungsklasse. Exemplarisch dafür sind in einem Lochspiel Golfer, die um die Plätze 1-8 spielen der erste Flight, und jene, die um die Plätze 9-18 spielen, der zweite Flight.

Floating Mulligan
Ist für einen beliebigen Schlag eine straffreie Wiederholung gestattet, so bezeichnet man dies als Floating Mulligan.

Flop
Für einen kurzen, aber sehr hohen Schlag verwendet man den Ausdruck Flop.

Flugkurve
Trajectory ist der englische Ausdruck für Flugbahn, also die Flugkurve des Golfballs, nachdem er geschlagen wurde. Die Flugkurve ist von vielen Faktoren abhängig, zum Beispiel von den Dimples, also den Einbuchtungen, auf der Oberfläche des Balls oder der Gewichtsverteilung innerhalb des Golfballs. Auch der Schläger und der Schlag an sich können die Trajectory beeinflussen. Die verschiedenen Flugkurven haben unterschiedliche Namen, fliegt ein Golfball ohne Rechts- oder Linksdrall geradeaus, so nennt man das „straight“. Beschreibt der Ball zunächst eine gerade Flugkurve, weicht dann aber in eine starke Rechtskurve ab, so bezeichnet man dies als „Slice“. Das Gegenteil davon, also die Abweichung in eine starke Linkskurve bezeichnet man als „Hook“. Diese zwei Varianten sind besonders bei Golfamateuren die häufigsten Fehler bei der Flugkurve. Die kontrollierte Version der Flugkurve sind der „Fade“, bei ihm startet der Ball links vom Loch doch wird dennoch eingelocht, und der Draw, bei ihm startet der Ball rechts vom Ziel, doch der Ball trifft das Loch trotzdem. Die Kombination von Slice und Draw nennt man „Push-Slice“. Dabei startet der Ball rechts vom Ziel in die Flugkurve und fliegt anschließend noch in einer Rechtskurve. Das Gegenteil, also die Kombination aus Hook und Fade nennt man „Pull-Hook“. Hierbei startet der Ball links vom Loch und fliegt dann noch in einer Linkskurve. Alle oben beschriebenen Flugkurven beziehen sich auf einen Rechtshänder, bei einem Linkshänder verhalten sich die jeweiligen Effekte genau entgegengesetzt.

Fore
„Fore!“ ist im Golfjargon ein Synonym für „Achtung!“. Ein Fore ist ein Warnruf, dem ein Golfer nutzt, wenn er seinen Ball verschlagen hat, und andere Spieler warnen will, damit niemand verletzt wird.

Fourball
Bei dieser Spielvariante spielen zwei Teams mit normalerweise je zwei Spielern gegeneinander. Deshalb wird Fourball im Deutschen auch Viererball genannt. Jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Ball und das bessere Ergebnis des Teams wird gewertet, das schlechtere verfällt, sodass nur das beste Ergebnis des Teams zählt. Das Spiel kann als Matchplay oder als Zählspiel gespielt, und auch individuell variiert werden. Eine weitere Bezeichnung dafür ist Vierball.

Foursome
Beim Foursome sind zwei Golfer gemeinsam in einer Mannschaft und treten im Contest gegen ein anderes Team an. Es wird pro Team nur mit einen Golfball gespielt; Die jeweiligen Teampartner spielen abwechselnd und versuchen den Ball einzulochen. Die Foursome-Variante kann man sowohl im Zählspiel, als auch im Lochspiel spielen, im Lochspiel spielt man sie im Matchplay. Die Matchplay-Version ist im Foursome am gebräuchlichsten. Sie wird auch bei bedeutenden Turnieren, wie zum Beispiel dem Ryder Cup oder dem Presidents Cup gespielt. Das Foursome nennt man auch Alternate-Shot oder im Deutschen „Vierer“.

Front Nine
Die Löcher 1-9 in einer 18-Loch Golfrunde werden als Front Nine bezeichnet. Das Gegenteil dazu sind die Löcher 10-18, sie heißen Back Nine.

G

Gap Wedge
Ein Gap Wedge oder „Utility Wedge“ ist ein bestimmter Schläger. Er schließt die „Lücke“, also engl. „Gap“, zwischen den Lob Wedge und dem Pitching Wedge. Der Gap Wedge ist ein Schläger für Annäherungsschläge.

Garbage
Garbage sind zusätzliche Spielvariationen während des Golfspiels. Sie bieten Abwechslung und werden besonders bei Amateurturnieren immer gefragter. Populäre Beispiele sind „Longest Drive“ oder „Nearest to the Pin“. Für Garbage gibt es meist auch zusätzliche Gewinne, die aber von der Turnierorganisation gestellt werden. Garbage werden auch noch mit Seitenwetten, Side-Bets, Trash oder Zusatzwetten bezeichnet.

Gegen Par
Gegen Par ist eine Zählspielvariante im Golfsport. Hier wird wie im Lochspiel gerechnet. Es werden nur Ergebnisse gezählt, die besser oder gleich Par gespielt werden. Löcher die schlechter als Par gespielt werden gelten als verloren. Der Spieler mit dem besten Gesamtergebnis gewinnt die Löcher.

GIR
GIR bedeutet Green in Regulation. Das heißt, der Golfer hat das Grün in zwei Schlägen unter Par erreicht.

Gimme
Ein Gimme ist ein geschenkter aber gewerteter Putt. Man kann seinem Gegner den Schlag schenken, wenn der Golfball sehr nah am Loch liegt und man sich sicher ist, dass er den Ball einlocht. Er muss den Putt dann zwar nicht mehr ausführen, aber der Schlag zählt trotzdem. Offiziell ist dieser Vorgang nur im Matchplay erlaubt, doch oft wird es zur Spielbeschleunigung auch bei Privatrunden gestattet. Die Ausnahme sind vorgabewirksame Turniere, hier darf kein Putt geschenkt werden!

Giraffe
Eine Giraffe ist ein scherzhafter Ausdruck und das Gegenteil vom Dackeltöter. Sie bezeichnet einen sehr hohen Abschlag, der zum Beispiel daraus resultiert, das zu hoch aufgeteet wurde.

Girlie
Hat ein männlicher Golfspieler einen so schlechten Abschlag geschlagen, dass der Ball nicht einmal bis zum Damenabschlag kommt, nennt man das entweder Girlie, Dame oder Lady. Der Spieler, der den Ball geschlagen hat, spendiert den Mitspielern seines Flights nach der Runde üblicherweise ein Getränk im Clubhaus.

Goldie
Der Goldie ist eine Spielvariante im Golf.

Golf-Adress
Als Golf-Adress bezeichnet man eine bestimmte Körperhaltung des Golfers vor dem Schlag, also auch den Stand und die Position des Spielers vor seinem Abschlag. Der Golfspieler steht dabei über dem Boden und sein Schläger berührt den Boden. Wenn der Schläger im Ausnahmefall den Boden zum Beispiel bei einem Wasserhindernis nicht berühren darf, gilt der Golfball als adressiert, wenn der Spieler seine Standposition eingenommen hat. Ansprechen ist ein anderer Begriff für Golf-Adress.

Golfbag
Beim Golfbag handelt es sich um die Golftasche. Hiermit kann der Golfspieler sein gesamtes Zubehör, wie beispielsweise Schläger, Pitching-Gabel, Tees, Bälle oder Getränke auf der Golfrunde transportieren. Der Golfbag wird häufig auch nur Bag genannt.

Golfball
Golfbälle haben einen genau definierten Kompressionsgrad. Dieser geht von weich (80-90) bis sehr hart (110). Der Kompressionsgrad variiert bei jedem Spieler und hängt von der individuellen Spielstärke ab. Ist ein Golfball mit X gekennzeichnet, so darf er nicht in einem Turnier gespielt werden. Die Maßeingrenzungen eines Balls sind auch genau definiert: Das Gewicht eines Balls sollte 45,93 Gramm nicht überschreiten und sein Durchmesser nicht unter ca. 42,67 mm sein. Ein Ball gilt vom Abschlag bis zum Einlochen als „Ball im Spiel“. Vor dem ersten Abschlag gehört es zur Golf-Etikette, den Mitspielern die Marke, den Typ, sowie die Nummer des Golfballs mitzuteilen. Der „Ball im Spiel“ verliert seinen Status, wenn er im Aus gelandet ist oder gereinigt wird. Der Ball kann dann zum Beispiel den Status „Ball im Aus“ bekommen. Außerdem kann ein Golfball auch ein „verlorener Ball“ oder ein „provisorischer Ball“ sein.

Golfball bewegt
Als bewegt gilt ein Golfball, sobald er seine Position verändert. Wenn der Spieler dies selbst verschuldet hat, so kostet ihn das einen Strafschlag. Beim Golfspiel geschieht das oft, wenn der Spieler den Ball beim Probeschwung versehentlich bewegt. Wird der Ball beispielsweise durch einen weiteren Ball bewegt, so kann er ohne Strafschlag zurückpositioniert werden. Bei dieser Golfregel ist sehr umstritten, dass es auch dann mit einem Strafschlag geahndet wird, wenn der Ball nach dem Ansprechen die Balllage verändert, auch wenn dies ohne Verschulden des Spielers geschehen ist.

Golf Marshall
Ein Golf Marshall ist der Wächter des Golfplatzes. Oft werden Golf Marshalls auch als Polizisten des Golfplatzes bezeichnet. Ein Golf Marshall trägt entscheidend zur Repräsentation des Golfplatzes bei, und sein Tätigkeitsbereich startet dabei über die Einhaltung der Etikette zu wachen, über die Kontrolle der angebrachten Mitgliederplaketten an den Bags der Spieler und geht bis hin zu Erste-Hilfe-Leistungen. Oft werden Golf Marshalls nur bei Turnieren eingesetzt, bei einigen Golfanlagen sind sie aber auch ganzjährig eingestellt. Man erkennt einen Golf Marshall an einem besonderen Golfkart mit Hinweisschild, das ihn als Marshall auszeichnet. Der Marshall ist dazu berechtigt sowohl Clubmitglieder, als auch Gäste des Platzes zu kontrollieren.

Golf-Etikette
Unter dem Begriff Golf-Etikette verstehen Golfer das sportliche Verhalten auf dem Golfplatz. Die Golf-Etikette genießt ein extrem hohes Ansehen im Golfspiel, da sie im offiziellen Golf-Regelbuch sogar vor den Golf-Regeln aufgeführt wird. Die Golf-Etikette beschreibt verschiedene Vorgaben zum Spielen, wie exemplarisch Regeln zur Wahrung der Sicherheit auf dem Golfplatz, Richtlinien zur Höflichkeit oder zum Spieltempo während des Spielens.

Golfplatz
Man teilt Golfplätze in Gruppen ein. Sie werden in ihrer Form, im geographischen Aufbau und nach architektonischen Elementen unterschieden. Der Aufbau und das Design ähneln sich meist, da die Golfplätze prinzipiell in ihr natürliches Umfeld eingebettet werden. Man kann grob drei verschiedene Gruppen unterscheiden:
Die „Links-Kurse“ sind Ursprung des Golfsports, da auf ihnen in Schottland das Golfspiel erfunden wurde. Sie sind normalerweise entlang einer sandigen Küstenlinie gebaut, auf der überwiegend Küstengras und nahezu keine Bäume wachsen. Daraus resultiert, dass das Grün meist groß und langsam, das Fairway jedoch meist hart und schnell ist. Außerdem ist der Platz durch die Küstenlage offen für Wind. Die Pflege des Platzes ist zumeist nicht anspruchsvoll und die Fairways werden häufig nur vom Regen gewässert. Außerdem befinden sich in Links-Kursen meist große, tiefe Bunker.
Der „Parkland-Course“ erhält seinen Namen wegen seiner parkähnlichen Landschaft. Er zeichnet sich durch kräftig-grüne Fairways und schnelle Grüns aus. Meist befinden sich auf dem Platz auch viele Bäume. Viele European Tour Plätze sind Parkland-Kurse. „Wüsten-Kurse“ sind im Gegensatz zu ihrem Umfeld meist extrem Grün. Die Plätze sind tatsächlich in der Wüste, doch zumeist in ölreichen Emiraten oder dem amerikanischen Südwesten.
Man kann viele Kurse nicht exakt einem Kurstypen zuteilen, da es viele kleine ungenau definierte Typen gibt, und die meisten Golfplätze eine Mischform sind. Die häufigste Mischung ist zwischen Parkland- und Links-Kursen.
Neben dem Design eines Golfplatzes unterscheidet man Golfplätze auch nach Größe oder Zugangsmöglichkeit:
Die Größe des Platzes richtet sich meist nach der Anzahl der Löcher. Hier gilt ein 18-Loch Platz als Standard. Die Größe kann jedoch auch am Typ der Löcher gemessen werden. Der Executive-Course ist beispielsweise schneller zu spielen, da dort mehr Par-3-Löcher sind, als Par-4-Löcher oder Par-5-Löcher. Er ähnelt dem Par-3-Course, hier sind nur Par-3-Löcher. Der wohl kürzeste Kurs ist der Approach-Course, er dient zu Übungszwecken.
Die Art des Zugangs unterscheidet man in öffentliche Plätze, Resort-Plätze, Halb-private und Private Plätze. Öffentliche Golfplätze sind der Allgemeinheit zugänglich. Sie können Eigentum der Stadt oder Kommune sein, oder einen Privateigentümer haben. Resort-Plätze sind Teil einer Hotelanlage, dennoch sie sind meist der Öffentlichkeit zugänglich, aber die Hotelgäste werden bei der Reservierung bevorzugt. Bei halb-privaten Golfplätze werden Mitgliedschaften verkauft, aber auch Nicht-Mitglieder können auf solchen Plätzen spielen. Auch hier werden ähnlich wie bei Resort-Plätzen die Mitglieder bevorzugt behandelt. Private Golfplätze sind nur für Mitglieder zugänglich. Nicht-Mitglieder dürfen nur in Begleitung eines Mitglieds und gegen Bezahlung einer Greenfee auf einem Privaten Golfplatz spielen.

Golfschwung
Der Golfschwung ist beim Golfspiel entscheidend. Er kann einen guten, aber auch einen schlechten Schlag ausmachen. Bei einem Slice zum Beispiel hat der Golfball im Flug eine unerwünschte Kurve nach rechts. Beim Draw ist diese Kurve gewollt und der sogenannte Fade ist das Gegenteil vom Draw, also auch eine gewollte Kurve, aber eine Links-Rechts-Kurve. Man kann den Slice oder andere Schlagfehler mit Training des Golfschwungs eliminieren.

Golfwagen
Auf dem Golfwagen kann der Bag befördert werden. Er hat zwei Räder und erleichtert deshalb den Transport. Der Golfwagen wird auch häufig als Trolley bezeichnet.

Grain
Der Grain ist die Richtung des Grases auf dem Grün. Die Ausrichtung wird durch den Schnitt bestimmt. Wenn der Golfball in Richtung des Grüns geputtet wird, so läuft er schneller, als wenn er gegen den Strich geputtet wird.

Grand Slam
Ein Major ist das wichtigste Turnier eines Pro's in einem Jahr. Der Gewinn der vier Majors in einem Jahr wird als Grand Slam bezeichnet.

Graphit
Graphit ist sehr leichtes Material. Es wird beim Schläger zur Herstellung von Schäften und Schlägerköpfen verwendet. Schäfte aus Graphit sind vor allem für Einsteiger sehr geeignet.

Green
Green ist der englische Ausdruck für Grün. So bezeichnet man im Golfsport die gemähte Fläche rund um das Loch. Das Green ist der Zielbereich beim Golf. Die Fahne und das Loch befinden sich im Green und der Golfball wird mit einem besonderen Golfschläger, dem Putter, in Richtung Loch geputtet, also gerollt, nicht durch die Luft geschlagen.

Greenfee
Wörtlich übersetzt bedeutet Greenfee Grüngebühr. Es handelt sich um eine Spielgebühr, die ein Golfspieler entrichten muss, wenn er als „Besucher“ auf dem Golfplatz spielen möchte, also nicht Mitglied des Golfclubs werden will. Im Mitgliedschaftsbeitrag des Golfclubs ist die Greenfee nämlich normalerweise automatisch enthalten. Gelegentlich schreibt man Greenfee auch getrennt: Green-Fee.

Greenkeeper
Der Greenkeeper ist der Platzpfleger bzw. Platzwart des Golfplatzes. Er hält die Anlage in Stand und bewirtschaftet sie. Er ist beispielsweise für das Rasenmähen oder Aerifizieren verantwortlich. Der Vorgesetzte der Greenkeeper ist der Headgreenkeeper – er steht in engem Kontakt mit den Anlagenbetreibern. Der Greenkeeperverband und dessen Regionalgruppen vertreten diese Berufsgruppe.

Greensome
Der Greensome ist eine Lochspielversion im Golfspiel, doch es wird meist als Zählspiel ausgetragen, bei dem das Gesamthandicap der Mannschaft gewertet wird. Das Gesamthandicap wird aus dem Durchschnitt der beiden Handicaps ermittelt. Beim Greensome spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Jeder Spieler schlägt vom Tee ab und die Mannschaft setzt fest, mit welchem Golfball weiter gespielt wird. Es wird bei jedem Loch neu entschieden und immer mit jenem Spieler begonnen, gegen dessen Abschlag sich zuvor entschieden wurde.

Griff
Der Griff ist die Manier, also die Art und Weise, wie der Golfschläger gehalten wird.

Grooves
Die Rillen auf dem Schlägerblatt nennt man Grooves.

Grün
Als Grün bezeichnet man im Golfjargon die gemähte Fläche rund um das Loch. Das Grün ist der Zielbereich beim Golf. Die Fahne und das Loch befinden sich im Grün und der Golfball wird mit einem besonderen Golfschläger, dem Putter, in Richtung Loch geputtet, also gerollt, nicht durch die Luft geschlagen.

Ground under repair
Ist eine Fläche mit blauen Pfosten gekennzeichnet, so finden dort Ausbesserungsarbeiten am Platz statt und man nennt dies im Golfjargon Ground under repair oder kurz: GUR. Im deutschen bezeichnet man den Vorgang als Boden in Ausbesserung. Wird der Golfball auf diese Fläche geschlagen, so wird er straflos außerhalb der Fläche fallengelassen und am Platz weitergespielt. Der Ground under repair muss nicht zwingend mit blauen Pfosten gekennzeichnet werden, wenn es sich dabei zum Beispiel um gehäuftes Material oder um gegrabene Löcher vom Platzwart handelt.

Groschenpott
Groschenpott ist eine Spielvariante im Golfsport. Charakteristisch dafür ist, dass um Geldbeträge pro Loch gespielt wird. Es wird normalerweise in Einheiten gewertet, häufig sind eine Einheit 0,50 €. Das Spiel wird auch als Skin Game oder Syndikat bezeichnet.

Gurgly
Spielt ein Golfer trotz eines im Wasserhindernisses verlorenen Golfballes ein Netto-Par, so bekommt er bei der Seitenwettspielvariante Gurgly bzw. Nessie einen Punkt.

H

Hacker
Hacker ist in deutschsprachigen Ländern ein scherzhafter Begriff für einen schlechten Golfer, da er sich über die Bahn hackt anstatt den Golfball zu treffen.

Halbiert
Wird ein Loch von zwei Spielern unentschieden gespielt, so wird es halbiert, sodass die Spieler dieselbe Punktzahl darauf erhalten.

Handicap
Das Handicap ist der Ausdruck für die ausgewiesene Spielstärke, je nachdem, wie viele Schläge der Spieler über dem Platzstandart braucht. Die Abkürzung für Handicap ist HCP und die deutsche Bezeichnung dafür ist Vorgabe oder Stammvorgabe. Ein Golfplatz ist üblicherweise so konstruiert, dass eine Runde, das heißt 18 Löcher, im Idealfall mit insgesamt 72 Schlägen gespielt werden kann. Man bezeichnet diese Golfrunde als Par 72. Besitzt ein Golfspieler diese Fähigkeit, so hat er ein Handicap von 0 erreicht. Im Umkehrschluss bedeutet das, je niedriger ein Handicap, desto besser ist der Golfer. Man kann sein Handicap verbessern, in dem man sogenannte Extra Day Score-Runden (EDS-Runden) oder vorgabewirksame Turniere spielt.

Handicapschoner
Im Golfjargon ist Handicapschoner der umgangssprachliche Ausdruck für einen Golfspieler, der sein Handicap anscheinend mutwillig hoch hält, das bedeutet, dass er an einigen Turnieren schlechter spielt, als sein Können es zulässt um anschließend bei speziellen größeren Turnieren erhöhte Chancen auf Netto-Preise zu haben.

Handschuh
Golfer tragen meist einen Handschuh an der Führungshand. Dieser dient dazu, Blasen vorzubeugen und den Griff zu stärken.

Heel
Der Begriff Heel kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt Ferse. Der Ausdruck wird im Golfsport für jenen Teil des Schlägerblattes verwendet, welcher mit dem Schaft verbunden ist. Das Gegenstück dazu ist Toe, also die Spitze des Schlägerblattes.

Hemmnis
Als Hemmnis im Golfsport gelten jegliche künstliche Objekte auf dem Golfplatz. Das sind zum einen bewegliche Gegenstände, wie zum Beispiel Markierungspfähle, Flaschen oder Müllkörbe, zum anderen auch unbewegliche Elemente, wie Straßen oder Schutzhütten.

Hindernis
Im Golf ist ein Hindernis ein Bunker oder ein fließendes Gewässer. Es dürfen im Hindernis zwar Probeschwünge, aber keine Probeschläge ausgeführt werden.

Hogans
Hogans ist eine Golfspielvariante, die nach Ben Hogan benannt wurde. Dabei erhält der Golfer Punkte, wenn er das Fairway oder/und das Grün trifft, dann aber noch mindestens Par spielt.

Hole
Hole ist der englische Ausdruck für Loch, er wird aber auch im deutschen Golfsport häufig verwendet. Das Hole ist das Endziel einer Spielbahn, in das der Ball befördert werden soll.

Hole-in-one
Ein Hole-in-One ist ein Schlag, bei dem der Ball direkt vom Abschlag, also mit nur einem Schlag, eingelocht wird. Es wird auch oft mit HIO abgekürzt und andere Ausdrücke dafür sind Ass oder Ace.

Holz
Ein Holz ist ein Schläger mit Holzkopf, der für sehr weite Entfernungen verwendet wird. Hölzer haben prinzipiell einen sehr großen Schlägerkopf. Die Hölzer 1-7 sind sowohl in Größe, als auch in Gewicht und Loft unterschiedlich. Der ebenso häufig angewendete englische Begriff für Holz ist Wood. Der Schläger kann auch teilweise aus Eisen bestehen, dann nennt man ihn „Eisen-Holz“, ist er komplett aus Holz, so bezeichnet man ihn als „Holz-Holz“.

Hook
Bei einem Hook handelt es sich um einen Schlag, bei welchem der Golfball in einer Linkskurve fliegt. Dies gilt nur für Rechtshänder. Bei Linkshändern ist die Flugbahn des Balls eine Rechtskurve. Das Gegenteil von einem Hook ist ein Slice.

Hosel
Beim Golfschläger nennt man die Verbindung zwischen Schaft und Schlägerkopf Hosel. Mittlerweile ist diese Verbindung von besonderer Bedeutung, weil man hier mit speziellen Winkeln arbeiten kann.

Hybrid
Sind Golfschläger eine Kombination aus Eisen und Holz, so bezeichnet man sie als Hybrid-Schläger oder als Rescue-Schläger. Besonders vorteilhaft sind diese Schläger, weil man mit ihnen besonders lange Schläge (zwischen 150 und 220 Meter) ausführen kann, sie sich aber auch im Rough sehr gut eignen, da sie besser durchs Gras gleiten und weniger Gefahr besteht, hängen zu bleiben. Hybrid-Schläger sind deshalb sowohl für Einsteiger als auch für Golf-Pro's wichtige Begleiter auf dem Golfplatz.

I

Impact
Als Impact bezeichnet man im Golf den Augenblick, im dem der Golfball vom Schlägerblatt getroffen wird. Genau in diesem Moment entscheidet sich das Gelingen oder Misslingen des Schlages. Mit bloßem Auge kann man den Treffmoment kaum ausmachen, doch es ist nachweisbar, dass das Golfballvolumen sich genau im Treffmoment um bis zu 50 % reduziert, der Ball aber nach dem Aufprall wieder in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Im deutschen Golfsport nennt man den Impact häufig auch Treffmoment.

In
In einer 18-Loch-Golfrunde werden die hinteren neun Löcher als In betitelt. Dafür werden auch die Ausdrücke „Hintere Neun“, „zweite neun Löcher“ oder Back Nine verwendet. Das Gegenteil dazu sind die Löcher 1-9, diese heißen „Out“ oder „Front Nine“. Abgesehen davon ist In auch die Bezeichnung für einen Golfball, der nicht im Aus ist.

Interlocking Griff
Der Interlocking Griff ist eine besondere Griffhaltung. Dabei werden der kleinen Finger der einen Hand und der Zeigefinger der anderen Hand verschränkt.

Iron
Iron bezeichnete früher Schläger mit Eisenköpfen, heutzutage werden aber auch Schläger aus anderen Metallen als Eisen bezeichnet. Man verwendet sie für Distanzen zwischen 20 und 180 Metern. Irons werden nummeriert: Ein Iron 1 hat wenig Loft, während ein Iron 9 viel Loft hat. Außerdem unterscheiden sich die Eisen auch durch die Schaftlänge, so haben beispielsweise das Iron 1 und 2 längere Schäfte und sind deshalb schwieriger zu spielen. Deshalb sind die Irons 3 bis 9 und das Sand-Wedge (SW) sowie das Pitching-Wedge (PW) unter den meisten Golfern beliebter. Der ebenso geläufige deutsche Ausdruck dafür ist Eisen.

J

Jerk
Bei einem Jerk handelt es sich um einen Golfschlag, der eine gerade Flugbahn hat, aber der Ball bleibt, bei Rechtshändern direkt links, bei Linkshändern rechts vom Loch liegen. Der Jerk wird häufig auch als Pull oder Yank bezeichnet.

K

Kanonenstart
Die Spielteilnehmer werden auf alle Spielbahnen des Platzes verteilt und starten gleichzeitig ins Wettspiel. Der Startzeitpunkt wird durch eine genau bestimmte Uhrzeit und ein allseitig wahrnehmbares akustisches Signal festgelegt. Das Signal erinnert meist an eine Kanone, daher der Name Kanonenstart.

Kartoffelacker
Ist ein Golfplatz schlecht gepflegt, so wird er unter Golfern häufig scherzhaft als Kartoffelacker bezeichnet.

Kick-Point
Der Kick-Point ist Teil des Golfschlägers. Es ist eine Stelle am Schaft, bei der sich der Golfschläger am meisten biegen kann. Er beeinflusst das Flugverhalten des Golfballs. Liegt der Kick-Point näher am Schlägerkopf, so ist der Kick-Point niedriger und der Ball fliegt höher. Der Ball fliegt im Umgekehrten dann flacher, wenn der Kick-Point weiter vom Schlägerkopf entfernt ist. Im Normalfall kann der Kick-Point aber nicht über ein gutes oder ein schlechtes Spiel entscheiden. Man kann sich individuell für einen bestimmten Kick-Point bei seinen Schlägern entscheiden, sollte aber vorher eine Schwunganalyse machen lassen. Der Kick-Point wird häufig auch als Flexpunkt oder Biegepunkt bezeichnet.

Kleidung
Es gibt keine offizielle Kleiderordnung im Golfsport, doch die Golf-Etikette hat diesbezüglich gewisse Vorschriften, die in den meisten Golfclubs analog übernommen werden. So untersagt die standesgemäße Kleidung ärmellose Oberteile ohne Kragen oder Trägerleibchen bei Damen, sowie Shirts ohne Kragen bei Herren. Ebenso ist beim Golfsport auf eine angemessene Short-Länge zu achten und Bluejeans werden getadelt. Extrem populär sind klassisch geschnittene Hosen, sowie Poloshirts oder Westen.

Kompression
In der Golfindustrie wird die Kompression als Zahl zwischen 0 und 200 angegeben. Die Zahl gibt den Grad der Verformung an, die ein Golfball erfährt, wenn auf ihn komprimierender Druck ausgeübt wird. Die Kompression gibt an, wie stark sich die Ballform unter dem Gewicht verändert. Die Kompression beschreibt dementsprechend die Härte des Golfballes. 200 ist dabei die härteste Stufe, 0 die weichste. Die Kompression zwischen 80 und 90 wird im Allgemeinen am häufigsten verwendet.

KO-Wettspiel
Beim sogenannten KO Wettspiel spielen 2 hoch n Spieler über n Runden. Es treten dann je zwei Spieler gegeneinander an und der Gewinner rückt eine Runde vor.

Krawatte
Umrundet der Golfball beim Putt das Loch an der Lippe einmal, bevor er hineinfällt, so wird im Golfsport dafür scherzhaft der Ausdruck Krawatte verwendet.

Kurs
Man kann auf vielen Golfplätzen unterschiedliche Golfkurse machen. Ein Golfkurs ist dementsprechend nicht nur für Einsteiger nützlich, sondern es gibt auch spezielle Golfkurse für Amateure, bei welchen professionelle Golflehrer im Kurs das Spiel analysieren und Ratschläge zur Verbesserung geben.

Kurzes Spiel
Ein kurzes Spiel dient der Annäherung oder dem Einlochen. Dafür verwenden Golfer bestimmte Golfschläger, zu diesen Schlägern gehören die Eisen 7, 8 und 9, das Pitching Wedge, das Sand Wedge und der Putter.

L

Lady
Hat ein männlicher Golfspieler einen so schlechten Abschlag geschlagen, dass der Ball nicht einmal bis zum Damenabschlag kommt, nennt man das entweder Dame, Girlie oder Lady. Der Spieler, der den Ball geschlagen hat, spendiert den Mitspielern seines Flights nach der Runde üblicherweise ein Getränk im Clubhaus.

Langes Spiel
Ein langes Spiel ist ein auf möglichst lange Distanzen ausgerichtetes Spiel auf dem Fairway. Gespielt wird hierbei mit Eisen oder Hölzern.

Lake Balls
Lake Balls sind Golfbälle, die bereits verwendet, aber verschlagen wurden. Sie wurden beispielsweise aus Wasserhindernissen oder Teichen am Golfplatz geborgen.

Launch Monitor
Der Launch Monitor ist ein Gerät, mit dem Daten zu Ballflug und Golfschwung gemessen werden können.

Leading Edge
Die Leading Edge ist beim Golfschläger die vordere Kante der Sohle, also der Unterseite des Golfschlägers. Sie ist das Gegenteil zur „Trailing Edge“, das ist die Hinterkante der Golfschläger-Sohle.

Leader Wedge
Leader Wedge ist die scherzhafte Bezeichnung für einen Golfschuh, mit dem der Golfer versucht, unbemerkt den ruhenden Golfball in eine vorteilhaftere Position zu bewegen. Bemerkt ein Mitspieler den Betrugsversuch, so wird dies mit einem Strafschlag geahndet, da man den Golfball nicht bewegen darf.

Lie
Der Begriff Lie hat im Golfsport mehrere Bedeutungen. Zum einen bezeichnet man als Lie den Neigungswinkel des Schlägerschaftes, das heißt den Winkel zwischen Schlägerschaft und Boden. Dieser Winkel ist enorm relevant für einen korrekten Schwung. Ist der Lie-Winkel nicht exakt auf den Golfer abgestimmt, so können schon kleine Abweichungen zu einem bedeutend schlechteren Treffmoment führen. Die Veränderung des Winkels ist nur bei wenigen Golfschlägern möglich und erfordet zudem besondere Kenntnisse und Maschinen. Aus diesem Grund sollte speziell beim Schlägerkauf auf einen Lie-Winkel geachtet werden, der mit den Schlagcharakteristiken des jeweiligen Golfspielers harmoniert. Des Weiteren ist Lie auch der Begriff für die Position des Golfballs, nachdem er zum Stillstand gekommen ist.

Links
Die Links-Kurse sind Ursprung des Golfsports, da auf ihnen in Schottland das Golfspiel erfunden wurde. Sie sind normalerweise entlang einer sandigen Küstenlinie gebaut, auf der überwiegend Küstengras und nahezu keine Bäume wachsen. Daraus resultiert, dass das Grün meist groß und langsam, das Fairway jedoch meist hart und schnell ist. Außerdem ist der Platz durch die Küstenlage offen für Wind. Die Pflege des Platzes ist zumeist nicht anspruchsvoll und die Fairways werden häufig nur vom Regen gewässert. Außerdem befinden sich in Links-Kursen meist große, tiefe Bunker. Dass das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt ist, ist Spezialität der Links-Plätze.

Lippe
Die Lippe ist im Golfsport der obere Bereich des Lochs. Die Gefahr bei der Lippe besteht im auslippen. Dies passiert, wenn der Golfball zu schnell gespielt wird, und er entlang der Lippe wieder aus dem Loch herausrollt.

Lob Wedge
Das Lob Wedge ist ein Golfschläger, der sehr viel Loft hat.

Loch
Das Loch ist das Endziel einer Spielbahn, in das der Ball gespielt werden soll. Der ebenso bekannte englische Begriff dafür ist Hole. Außerdem wird die gesamte Spielbahn eines Loches Loch genannt, unter Loch 13 versteht man also beispielsweise die gesamte Spielbahn des 13. Lochs.

Lochwettspiel
Das sogenannte Lochspiel als Ur-Form des Golfspiels mit 18 Löchern bietet nach wie vor Deutschlands größte Amateur Turnierserie. Sowohl Einsteiger, als auch fortgeschrittene Golfer kämpfen hier um den Highscore. Es zählen am Ende nur die gewonnen Löcher, und nicht wie üblich die einzelnen Schläge. Gewinnt der Golfer die ersten 10 Löcher, so hat er das Spiel bereits gewonnen. Die englische Bezeichnung für Lochspiel ist Matchplay. Heutzutage ist der englische Ausdruck auch im deutschsprachigen Raum gängig.

Loft
Den Neigungswinkel der Schlagfläche des Schlägers bezeichnet man als Loft. Der Loft bedingt die Höhe und Flugbahn des Golfballes und dadurch auch seine Weite. Er wird in Grad angegeben.

Longest Drive
Der Longest Drive ist der weiteste auf dem Fairway platzierte Abschlag. Auf ihn wird bei Clubturnieren ein bestimmter Sonderpreis ausgeschrieben.

Longhitter
Spielt ein Golfer häufig besonders lange Schläge, so bezeichnet man ihn im Golfvokabular als Longhitter.

LPGA
Die Ladies Professional Golf Association (LPGA) ist eine amerikanische Organisation für Proetten, also weibliche Profispielerinnen. Es gibt auch eine spezielle Tour nur für weibliche Profigolfer, die LPGA Tour.

Luftschlag
Bei einem Luftschlag wurde der Ball angesprochen, aber nicht getroffen. Der Luftschlag muss gewertet werden.

M

Majors
Die Gesamtheit der vier wichtigsten Golfturniere der Welt nennt man Majors. Im Einzelnen sind es das US-Masters, die US-Open, die British Open und die US-PGA-Championship.

Maria-Stuart
Im Golfjargon betitelt man einen perfekten, aber zu kurzen Putt als Maria-Stuart.

Marker
Der Mitspieler, der die Anzahl der Schläge mitzählt, wird als Marker bezeichnet. Er wird auch Scorer oder Zähler genannt. Die Bezeichnung Marker wird aber auch für die weißen, schwarzen, gelben oder roten Kennzeichnungen an den Abschlägen eines Loches verwendet. Die unterschiedlichen Farben an den Markern kennzeichnen die Zugehörigkeit. So sind die weißen und gelben Marker für Herren, die schwarzen und roten für Damen oder Jugendliche. Weiß und Schwarz sind Abschläge für das Golfturnier, Gelb und Rot dienen zu Trainingszwecken.

Markieren
Zur Kennzeichnung der Position des Balls auf dem Grün verwenden Golfspieler einen Ballmarker um den Golfball anschließend aufheben zu können. Sie werden genutzt, damit der Golfball aus der Puttlinie eines Mitspielers genommen, oder damit er gereinigt werden kann. Den Vorgang bezeichnet man als markieren.

Marshall
Ein Golf Marshall oder Ranger ist der Wächter des Golfplatzes. Oft werden Golf Marshalls auch als Polizisten des Golfplatzes bezeichnet. Ein Golf Marshall trägt entscheidend zur Repräsentation des Golfplatzes bei, und sein Tätigkeitsbereich beginnt dabei über die Einhaltung der Etikette zu wachen, über die Kontrolle der angebrachten Mitgliederplaketten an den Bags der Spieler und geht bis hin zu Erste-Hilfe-Leistungen. Oft werden Golf Marshalls nur bei Turnieren eingesetzt, bei einigen Golfanlagen sind sie aber auch ganzjährig eingestellt. Man erkennt einen Golf Marshall an einem besonderen Golfkart mit Hinweisschild, das ihn als Marshall auszeichnet. Der Marshall ist dazu berechtigt sowohl Clubmitglieder, als auch Gäste des Platzes zu kontrollieren.

Mashie
Mashie ist die Bezeichnung für einen historischen Golfschläger. Charakteristisch war, dass er einen Holz-Schaft hatte, und im Loft sowie im Gebrauch einem heutigen Eisen 5 ähnelte. Dennoch ist es falsch, ein Eisen 5 als Mashie zu bezeichnen, da der Mashie ein anderer Golfschläger war.

Match Play
Die Spielform Match Play gilt als ursprüngliche Form des Golfspiels. Im deutschsprachigen Raum ist die Spielform auch als Lochspiel bekannt. Die Runde mit 18 Löchern gilt in Deutschland nach wie vor als bedeutendste Amateur-Turnierserie, während das Spektrum der Golfspieler beim Turnier von Einsteigern bis hin zu fortgeschrittenen Kämpfern reicht, die gegeneinander um das niedrigste Lochergebnis spielen. Beim Match Play treten je zwei Parteien gegeneinander an, dabei unterscheidet man zwischen dem Match Play „Single“ und „Foursome“. Die Variante des Match Play „Single“ ist ein Spiel, bei dem zwei Golfer gegeneinander antreten, währenddessen das Match Play „Foursome“ so aufgebaut ist, dass zwei Teams zu je zwei Golfspielern gegeneinander spielen. Traditionell wird beim Match Play Foursome alternierend, das heißt abwechselnd, mit demselben Ball gespielt. Das Team kann jedoch vor dem Spiel individuell festlegen, welcher Mannschaftspartner an geraden, und welcher an ungeraden Löchern den Abschlag übernimmt. Gewinner des Loches ist beim Match Play jene Seite, die zum Einlochen die niedrigste Schlagzahl benötigt. Der gewonnene Punkt kann zum Spielstand – je nach Zählvariante – addiert oder subtrahiert werden. Letztendlicher Sieger des Spiels ist die Partei, die nach Abschluss der Runde die meisten Löcher gewonnen hat. Es ist üblich ein Loch zu halbieren, wenn die beiden Seiten eine identische Schlagzahl zum Einlochen gebraucht haben. Ziel hierbei ist es, dass beide Parteien die gleiche Punktzahl für das analog gespielte Loch erhalten. Ist die Gesamtpunktzahl am Ende der Runde unentschieden, so nennt man dies All Square. Entscheiden sich die Spieler dazu, einen unterscheidbaren Punktestand spielen zu wollen, so können nach der unentschiedenen Runde noch zusätzliche Löcher, sogenannte Extra Holes gespielt werden. Es ist nicht obligatorisch Extra Holes zu spielen, das heißt, wenn die Parteien mit dem Ergebnis All Square einverstanden sind, so müssen keine zusätzlichen Löcher gespielt werden. Die extreme Popularität der Spielvariante kommt daher, dass beim Match Play das Handicap der Golfspieler einkalkuliert wird und dadurch Golfspieler mit einem schlechteren Handicap gegen sehr gute Golfer antreten, oder auch gewinnen können. Eine weitere Spezialität des Match Play ist, dass man in dieser Spielvariante sowohl einzelne Schläge, Löcher oder auch das komplette Spiel verschenken kann. Hat ein Golfer ein Geschenk dieser Art gemacht, so ist dies nicht umzukehren, es kann also nicht zurückgenommen werden. Da ein geschenkter Schlag automatisch als eingelocht zählt, ist es üblich nur dann zu verschenken, wenn man dem Gegenüber zeigen möchte, das man annimmt, er hätte den Ball ohne Probleme beim eigenen Schlag eingelocht.

Matchplayer
Ein Matchplayer ist ein Golfspieler, der überwiegend und bevorzugt die Spielvariante Match Play ausübt. Matchplayer können sowohl im Single Match Play gegeneinander antreten, als auch im Match Play Foursome im Zweier-Team gegen ein anderes Team um den niedrigsten Punktestand spielen.

Medal Play
Medal Play oder Stroke Play sind die englischen Bezeichnungen für das Zählspiel im Golf. Bei dieser Spielvariante gewinnt der Golfer, der den niedrigsten Score (Schlagzahl) über eine festgesetzte Runde erreicht. Die Runde musste früher immer 18-Loch umfassen, heute sind aber auch Zählspiele mit nur neun Loch gestattet. Profiturniere umfassen meist vier Runden, während Amateurspiele zumeist nur über eine Runde gehen. In Deutschland wird meist das Zählspiel nach Stableford gespielt. Dies ist eine Spielform, die von Frank Stableford erfunden, und nach ihm benannt wurde. Hier werden Punkte nach einer bestimmten Tabelle vergeben. Dies hat zur Folge, dass ein Loch - anders als beim traditionellen Zählspiel – nicht zu Ende gespielt werden muss, wenn es bereits aussichtslos erscheint.

Minus
Wird bei einem Golfturnier ausgeführt, wie viele Schläge der Spieler minus liegt, so ist dies die Kurzform dafür, wie viele Schläge der Golfer unter Par gespielt hat. Minus zwei ist dementsprechend kurz für „zwei unter Par“, an einem genormten Golfplatz bedeutet das, dass der Spieler statt 72 Schlägen die Runde in nur 70 Schlägen gespielt hat. Oft wird synonym dazu auch „unter“ oder „under“ verwendet. Das Gegenstück dazu, ist „über“ bzw. „plus“, sofern der Golfer über Par gespielt hat.

Moment of Inertia
Der Moment of Inertia wird auch häufig mit MOI abgekürzt. Es handelt sich um den Massenträgheitsmoment. Der MOI hat unterschiedliche Bedeutungen, zum einen beschreibt er, wenn ein Schlag mit dem Driver den Ball nicht mittig trifft, wie er sich verdrehen kann. Bezieht sich der MOI jedoch auf den gesamten Golfschläger, so beschreibt er, welcher Kraftaufwand notwendig ist, um ihn zu schwingen. Im Deutschen bezeichnet man den MOI als Trägheitsmoment.

MOI-Fitting
Die Golfschläger werden beim MOI-Fitting genau auf die Körpermaße und Schwungfähigkeiten des Golfers abgestimmt.

MOI-Matching
Sind alle Schläger eines Eisensatzes mit gleichem Kraftaufwand zu schwingen, ganz gleich, wie lang sie sind, so ist dies eine spezielle Schlägerbauart. Es werden mit steigender Länge zum Ausgleich immer leichtere Kopfgewichte benutzt. Man nennt diesen Ausgleich MOI-Matching bzw. MOI-Harmonisierung.

MOI-Harmonisierung
Sind alle Schläger eines Eisensatzes mit gleichem Kraftaufwand zu schwingen, ganz gleich, wie lang sie sind, so ist dies eine spezielle Schlägerbauart. Es werden mit steigender Länge zum Ausgleich immer leichtere Kopfgewichte benutzt. Man nennt diesen Ausgleich MOI-Matching bzw. MOI-Harmonisierung.

Moshammer
Ein zu schwacher Putt eines männlichen Spielers wird als Moshammer oder Sedlmayr bezeichnet.

Moving Day
Dauert ein Golfturnier vier Tage an, so nennt man den dritten Tag des Turniers Moving Day.

Mulligan
In Privatrunden wird häufig eine straffreie Wiederholung eines schlechten ersten Abschlags ohne Wertung gestattet. Nach den offiziellen Golfregeln ist das aber nicht erlaubt. Man bezeichnet die wertungsfreie Wiederholung dann als Mulligan.

N

Nassauer
Der Nassauer ist eine Golfspielvariante, die nach dem Nassau Country Club benannt ist. Hier wird insgesamt drei Mal gespielt: Das erste Spiel geht um die Löcher 1-9, das zweite um die Löcher 10-18, und das dritte um alle 18-Loch gemeinsam. Die Bewertung kann auf drei unterschiedliche Weisen vorgenommen werden: Man kann zum einen insgesamt drei Einheiten gewinnen, das heißt eine bei den ersten neun Löchern, eine bei den zweiten neun Löchern und eine für die volle Runde. Ein anderes Bewertungsschema sieht vier Einheiten Gesamtgewinn vor, hier kann man je eine Einheit für die Löcher 1-9 bzw. 10-18 erspielen, und zwei Einheiten für die gesamte Runde. Bei der dritten Variante sind insgesamt fünf Einheiten zu gewinnen. Für die Löcher 1-9 erhält man je eine Einheit und für die Löcher 10-18 bzw. die gesamte Runde mit 18 Loch erhält man je 2 Einheiten.

Nearest-to-the-Pin
Nearest-to-the-Pin ist ein Kontest mit einem Sonderpreis auf einem bestimmten Par-3-Loch, der meist bei Clubturnieren ausgeschrieben wird. Jener Golfer, der den Golfball vom Abschlag aus am nächsten zum Loch spielt, gewinnt.

Nessie
Spielt ein Golfer trotz eines im Wasserhindernis verlorenen Golfballes ein Netto-Par, so bekommt er bei der Seitenwettspielvariante Nessie bzw. Gurgly einen Punkt.

Netto
Das Nettoergebnis im Golfsport gibt an, wie viele Schläge der Golfer in einer Runde mit Berücksichtigung seines Handicaps benötigt hat. Das bedeutet, wenn der Spieler beispielsweise mit 100 Schlägen gespielt hat, und er ein Handicap von 25 hat, so hat er insgesamt ein Nettoergebnis von 75. Das Gegenteil dazu ist das Bruttoergebnis.

Neunzehntes Loch
Im Normalfall bezeichnen Golfer das Clubhaus als 19. Loch. Hier klingt die Runde üblicherweise aus.

O

ÖGV
Der ÖGV ist die Abkürzung für österreichischer Golf-Verband. Dies ist der nationale Verband des Golfsports in Österreich.

One Ball
One Ball ist eine Golfspielvariante. Bei dieser Version des Spiels spielen zwei Parteien alternierend mit demselben Golfball.

Offset-Schläger
Die Besonderheit der Offset-Schläger liegt darin, dass die Schlagfläche ein wenig hinter die Schaftachse versetzt ist. Laut Hersteller resultiert daraus, dass ein Slice leichter verhindert wird.

Open
Offene Meisterschaften, an denen Amateure wie auch Professionals teilnehmen dürfen, nennt man Open.

Order of Merit
Die Order of Merit ist eine europaweite Rangliste für Preisgelder. Hierzu zählen aber nur die gewonnenen Preisgelder der offiziellen PGA European Tour.

Ostrich
Ein Ostrich im Golfsport ist ein enormes Phänomen, da es sich dabei um einen Schlag mit fünf unter Par handelt. Dies ist nur mit einem Hole-in-one bei einem Par-6 Loch möglich.

Out
In einer 18-Loch-Golfrunde werden die ersten neun Löcher als Out betitelt. Dafür werden auch die Ausdrücke „vordere neun“, „erste neun Löcher“ oder „Front Nine“ verwendet. Das Gegenteil dazu sind die Löcher 10-18, diese heißen „In“ oder Back Nine. Außerdem bezeichnet Out auch einen Golfball außerhalb der Spielbahn.

Out-of-Bounds
Der englische Begriff Out-of-Bounds steht für die Grenze zum Aus. Die Grenze wird durch weiße Zäune und Pfähle gekennzeichnet. Landet der Golfball auf dieser Fläche, so darf er nicht mehr gespielt werden. Der deutsche Begriff dafür ist Ausgrenze.

Overclub
Als Overclub bezeichnet man im Golfsport die falsche Schlägerwahl. Hierbei wurde ein für die Distanz zu langer Schläger gewählt und der Golfball fliegt deshalb – ganz gleich wie gut der Schlag an sich war – über das Loch hinaus. Das Gegenteil des Overclub ist der Underclub, bei dem ein zu kurzer Schläger ausgewählt wurde.

Overlap Grip
Der Overlap Grip ist eine spezielle Griffhaltung. Hierbei liegt der kleine Finger der einen Hand über dem Zeigefinger der anderen Hand. Es ist international die meistgenutzte Handposition am Schlägergriff. Ein anderer Ausdruck dafür ist „Vardon Griff“, benannt nach dem Profigolfer Harry Vardon.

Oversize
Golfschläger, die einen besonders großen Schlägerkopf haben, nennt man Oversize–Schläger. Sie haben eine größere Treff-Fläche und müssen deshalb nicht so fein gespielt werden. Aus diesem Grund sind sie besonders für Einsteiger und Gelegenheitsgolfer geeignet.

P

Par
Par ist die gängige Abkürzung für Professional Average Result. Die Anzahl definiert, wie viele Schläge ein Spieler ohne Handicap, also ein Profispieler, brauchen sollte, um den Golfball vom Abschlag ins Loch zu spielen. Das Par ist abhängig von der Länge der Spielbahn. Im Normalfall hat ein Golfplatz mit 18 Löchern ein Par von -72, das bedeutet, ein sehr guter Golfer mit einem Handicap von 0 braucht 72 Schläge um die Runde erfolgreich zu beenden.

Parkland-Course
Der Parkland-Course erhält seinen Namen wegen seiner parkähnlichen Landschaft. Er zeichnet sich durch kräftig-grüne Fairways und schnelle Grüns aus. Meist befinden sich auf dem Platz auch viele Bäume. Viele European Tour Plätze sind Parkland-Kurse.

PGA
PGA ist die Abkürzung für Professional Golfer's Association, das ist der Verband aller Berufsgolfer, also sowohl der Professionellen Spieler, als auch der Golflehrer.

Pin
Der Pin kennzeichnet im Golfspiel die Lage des Loches auf dem Grün. Der Pin wird im Golfsport auch häufig als Fahne oder Flagge(nstock) bezeichnet.

Pin-High
Ein Pin-High ist ein Punkt, der sich auf Höhe des Loches befindet, aber seitlich davon versetzt ist, also links oder rechts neben dem Loch liegt.

Pitch
Ein Pitch ist ein Annäherungsschlag. Ziel ist es, den Ball möglichst hoch zu spielen, sodass er steil herabfällt und nicht rollt, sondern möglichst schnell zum Liegen kommt. Für den Pitch gibt es einen besonderen Golfschläger, den sogenannten „Pitching Wedge“.

Pitchgabel
Ein Golfball kann beim Aufprall auf den Boden ein Einschlagloch hinterlassen, dieses nennt man Ballmark oder Pitchmarke. Mit einer Pitchgabel kann man diese Vertiefungen ausbessern.

Pitching-wedge
Das Pitching Wedge ist der Golfschläger, mit dem man einen Pitch ausführt. Mit ihm kann ein Golfer Schläge bis zu 100 Metern ausführen, bei denen der Golfball sehr hoch fliegt und steil herabfällt, ohne danach lange auszurollen.

Pitchmarke
Schlägt ein Golfball sehr hart auf dem Grün auf, so kann er ein Einschlagloch hinterlassen. Man nennt dieses dann Pitchmarke oder Ballmark. Wichtig ist es, die eigenen Ballmarken entsprechend der Golf-Etikette mit einer Pitchgabel zu begradigen.

Platzregeln
Die Platzregeln sind bei jedem Club meist individuell ein wenig unterschiedlich. Sie können permanent oder nur zeitweilig sein und sind für jeden Golfer von Bedeutung, der auf der Golfanlage des jeweiligen Clubs spielen möchte. Durch die Platzregeln sind eventuell sogar einige Schläge einzusparen.

Platzreife
Die Platzreife hat prinzipiell das Ziel, mit Hilfe eines Kurses und anschließender Prüfung, einen Golf-Interessenten zu einem offiziell anerkannten Golfspieler zu erheben und seine Regelkonformität im Golfspiel zu bestätigen, sodass er ohne Begleitung auf einem Golfplatz spielen kann. Die Platzreife ist auf den meisten nicht-öffentlichen Golfplätzen die Zugangsvoraussetzung um Mitglied des Clubs zu werden und somit den Golfplatz des Clubs bespielen zu dürfen.

Play-off
Wenn bei einem Wettspiel ein Unentschieden erspielt wurde, so nennt man das anschließende Entscheidungsspiel Play-off.

Playing-Pro
Ein Playing Professional ist ein Berufsgolfer, der seinen Lebensunterhalt durch die Einnahmen von Turnier-Gewinnen erzielt. In der Sparte der Berufsgolfer steht er im Gegensatz zum „Teaching Pro“.

Plus
Wird bei einem Golfturnier ausgeführt, wie viele Schläge der Spieler plus gespielt hat, so ist dies die Kurzform dafür, wie viele Schläge der Golfer „über Par“ gespielt hat. Plus zwei ist dementsprechend kurz für „zwei über Par“, an einem genormten Golfplatz bedeutet das, dass der Spieler statt 72 Schlägen 74 Schläge für die Runde gebraucht hat. Oft wird synonym dazu auch über verwendet. Das Gegenstück dazu ist „unter“ bzw. „minus“, sofern der Golfer unter Par gespielt hat.

Prager
Der Prager ist eine Golfspielvariante. Es handelt sich um Variation des Double, hier werden pro Loch Einsätze verhandelt. Eine Besonderheit ist jedoch, dass die Wetteinsätze erst dann abgegeben werden, nachdem alle Bälle abgeschlagen wurden. Jeder Golfer kann dann solange verdoppeln, bis eine der Seiten das Angebot annimmt.

Pro
Ein Pro oder Professional ist ein Berufsgolfer, man unterteilt hier in „Playing Pro“, also Golfer, die Ihren Lebensunterhalt durch die Einnahmen von Turnier-Gewinnen erzielen, und „Teaching Pro“, also Golfer, die vom Unterrichten des Golfspielens leben.

Pro Shop
Ein Pro Shop ist ein Golfgeschäft, das sich meist direkt im Clubhaus befindet. Man kann dort alle relevanten Artikel für das Golfspielen erhalten und der Shop hat den Namen Pro Shop, weil er zumeist von einem Professionellen Golfer geführt wird.

Pro-Am
Ein Pro-Am ist ein Wettspiel. Die Attraktion bei dieser Wettspiel-Variante ist, das ein Amateur und ein Pro jeweils gemeinsam ein Team bilden und gegen ein anderes Team in dieser Kombination antreten.

Proette
Proette ist die weibliche Form von Pro, das heißt eine Proette ist eine weibliche Berufsgolferin. In der Sparte der Berufsgolfer kann sie auch entweder „Playing Pro“ oder „Teaching Pro“ sein.

Provisorischer Ball
Laut Golf-Etikette kann ein Golfer, wenn er vermutet, sein „Ball im Spiel“ sei im Wasserhindernis oder im Aus gelandet, einen provisorischen Ball zum Weiterspielen verwenden. Dieser Vorgang soll Zeit sparen. Wird der eigentliche Golfball dann aber doch gefunden, so zählt der zweite Schlag nicht.

Pull
Bei einem Pull handelt es sich um einen Golfschlag, der eine gerade Flugbahn hat, aber der Ball bleibt, bei Rechtshändern direkt links, bei Linkshändern rechts vom Loch liegen. Der Pull wird häufig auch als „Jerk“ oder „Yank“ bezeichnet.

Pull-Hook
Die Kombination aus Hook und Fade nennt man Pull-Hook. Hierbei startet der Ball links vom Loch und fliegt dann zusätzlich in einer Linkskurve. Er verfehlt das Loch demnach doppelt. Bei einem Linkshänder verhält sich die Flugkurve genau andersherum.

Punch
Man bezeichnet einen langen, aber flachen Schlag, der aus schwierigen Lagen oder bei Gegenwind ausgeführt wird, als Punch.

Push
Einen Schlag, der unmittelbar nach rechts geht, nennt man Push.

Push-Slice
Die Kombination von Slice und Draw nennt man Push-Slice. Dabei startet der Ball rechts vom Loch in die Flugkurve und fliegt anschließend noch in einer Rechtskurve. Er verfehlt das Loch demnach doppelt. Bei einem Linkshänder verhält sich die Flugkurve genau andersherum.

Pushtrolley
Ein sogenannter Pushtrolley ist ein Trolley für den Golfbag, der meist drei Räder hat. Die Besonderheit am Pushtrolley ist, das er nicht vom Golfer hinterhergezogen wird, sondern das der Spieler ihn schiebt – daher auch der Name Pushtrolley.

Putt
Der Putt ist der Schlag auf dem Grün. Der Putt ist ein eher sanfter Schlag, denn das Ziel ist nicht große Flächen zu bewältigen, sondern dass der Ball in Richtung Loch rollt und eingelocht wird. Er wird mit einem besonderem Schläger, dem Putter ausgeführt.

Putten
Im Golfjargon bezeichnet man den Vorgang des Putt-Schlages als Putten.

Putter
Der spezielle Schläger, der zum Putten verwendet wird, der Putter, wird im Normalfall nur auf dem Grün gespielt. Der Putter hat sehr wenig Loft und mit ihm wird der Golfball letzten Endes in das Loch gespielt.

Putting-Green
Den Übungsplatz für das Putten bezeichnet man als Putting-Grün oder Putting-Green. Dort befinden sich verschiedene Lagen, Distanzen und Schwierigkeitsgrade, und der Spieler hat dadurch die Möglichkeit, unterschiedliche Golfschläge einzuüben.

Q

Quit
Quit nennt man im Golfsport das Verlangsamen des Schlägerkopfes direkt vor dem Moment des Treffens .

R

Rabbit
Im Golfvokabular versteht man unter Rabbit einen Golfanfänger, dessen geschlagenen Bälle dem Zick-Zack Lauf eines Kaninchens entsprechen.

Range
Der Übungsbereich in einem Golfclub und besonders das Gelände für das lange Spiel mit Vollschwung werden Range oder Driving Range genannt.

Rangefee
Jene Gebühr, die ein Gast in einem Golfclub für die Nutzung der Übungsanlagen zahlen muss, nennt man Rangefee. Die speziellen Golfbälle für die Driving-Range müssen aber häufig separat bezahlt werden.

Ranger
Ein Golf Ranger oder Marshall ist der Wächter des Golfplatzes. Oft werden Golf Marshalls auch als Polizisten des Golfplatzes bezeichnet. Ein Golf Marshall trägt entscheidend zur Repräsentation des Golfplatzes bei, und sein Tätigkeitsbereich startet dabei über die Einhaltung der Etikette zu wachen, über die Kontrolle der angebrachten Mitgliederplaketten an den Bags der Spieler und geht bis hin zu Erste-Hilfe-Leistungen. Oft werden Golf Marshalls nur bei Turnieren eingesetzt, bei einigen Golfanlagen sind sie aber auch ganzjährig eingestellt. Man erkennt einen Golf Marshall an einem besonderen Golfkart mit Hinweisschild, dass ihn als Marshall auszeichnet. Der Marshall ist dazu berechtigt sowohl Clubmitglieder, als auch Gäste des Platzes zu kontrollieren.

Recovery
Recovery ist die Bezeichnung für einen Schlag direkt aus einem Hindernis heraus.

Rescue
Sind Golfschläger eine Kombination aus Eisen und Holz, so bezeichnet man sie als Rescue-Schläger oder als Hybrid-Schläger. Besonders vorteilhaft sind diese Schläger, weil man mit ihnen besonders lange Schläge (zwischen 150 und 220 Meter) ausführen kann, sie sich aber auch im Rough sehr gut eignen, da sie besser durchs Gras gleiten und weniger Gefahr besteht, hängen zu bleiben. Rescue-Schläger sind deshalb sowohl für Einsteiger als auch für Golf-Pro's wichtige Begleiter auf dem Golfplatz.

Rim Out
Berührt der Golfball beim Putten den Lochrand, fällt aber nicht ins Loch, so nennt man dies Rim Out.

Rookie
Spielt ein Neuling in der Golfszene außergewöhnlich gut, so bezeichnet man ihn als Rookie.

Rote Pfosten
Rote Pfosten markieren auf dem Golfplatz ein seitliches Wasserhindernis.

Rough
Das Rough ist der ungepflegte Teil des Golfplatzes. Dort wächst hohes und dichtes Gras, das das Spielen im Rough erschwert. Das Rough befindet sich neben dem Fairway.

Ryder Cup
Der Ryder Cup ist ein Mannschaftsspiel der Pro's. Es ist mittlerweile ein Prestigeduell der besten Golfer aus Europa und den USA. Der Ryder Cup wurde nach seinem Gründer Samuel Ryder benannt und findet nur alle zwei Jahre statt.

S

Sandbunker
Ein Sandbunker ist eine Grube, die mit Sand gefüllt ist und ein Golfhindernis darstellt. Der Sand ist zum besseren Erkennen meist Quarzsand oder zerstoßener Marmor. Das Hindernis soll das Spiel erschweren und liegt auf dem Fairway oder um das Grün herum. Wichtig ist, nach dem Schlag aus dem Bunker den Sand wieder zu begradigen, damit auch nachfolgende Golfer dieselben Konditionen haben. Hindernisse auf dem Golfplatz machen das Golfspiel interessanter und erfordern strategisches Geschick, deshalb sind sie auf jedem Golfplatz vorhanden. Sogenannte „Grasbunker“, dies sind Sandflächen, die mit Gras bewachsen sind, gelten nicht als Hindernisse, sondern als normales Gelände. Man unterscheidet bei Bunkern die Grünbunker und die Fairwaybunker. Grünbunker befinden sich neben oder direkt hinter dem Grün und erschweren das Anspiel des Grüns meist durch tiefen Sand. Fairwaybunker liegen auf dem Fairway und sind häufig weniger tief als Grünbunker. Sie zeichnen sich meist durch eine flache Kante aus, aus welcher der Golfspieler einen flachen aber gleichzeitig langen Schlag ausführen muss.

Sand Save
Spielt ein Golfer ein Par oder besser, nachdem der Ball im Bunker lag, so ist das ein Sand Save.

Sand Wedge
Der Schläger, den man im Golfsport verwendet, um einen Golfball aus dem Bunker zu spielen, bezeichnet man als Sand Wedge.

Sandy
Sandy nennt man eine bestimmte Wettspielvariante im Golfsport. Bei dieser Version erhalten die Golfer dann Punkte, wenn sie einen Bunker treffen und dennoch mindestens Par spielen. Gelegentlich wird diese Wettspielvariante im Golfsport auch mit „ie“, also Sandie, geschrieben.

Schaft
Als Schaft bezeichnet man beim Golfschläger den Part zwischen Schlägerkopf und Schlägergriff.

Schlägerblatt
Das Schlägerblatt ist beim Golfschläger der Teil des Schlägerkopfes, mit dem der Golfball getroffen wird. Die Rillen auf dem Schlägerblatt nennt man Grooves und sie sollen dem Golfball seinen Spin geben. Der Punkt am Schlägerblatt, der beim Schlag auf den Ball trifft ist entscheidend für die Flugkurve. Trifft das Schlägerblatt beispielsweise an die Spitze des Blattes, so bekommt der Ball in der Flugkurve einen Linksdrall.

Schneemann
Golfer verwenden den Begriff Schneemann scherzhaft, wenn ein Spieler an einem Loch acht Schläge benötigt.

Schnitzel
Ein sehr großes Divot wird im Golfsport scherzhaft auch als Schnitzel bezeichnet.

Schotten-Lady
Hat ein männlicher Golfspieler einen so schlechten Abschlag geschlagen, dass der Ball nicht einmal bis zum Damenabschlag kommt, nennt man das entweder Dame, Girlie oder Lady. Der Spieler, der den Ball geschlagen hat, spendiert den Mitspielern seines Flights nach der Runde üblicherweise ein Getränk im Clubhaus. Erspart sich der Spieler die Runde im Clubhaus, so bezeichnet man dies als Schotten-Lady oder im deutschsprachigen Raum auch als Schwaben-Lady.

Schotten-Tee
Wenn ein Golfer keinen Tee aus Plastik oder Holz verwendet, sondern stattdessen einen kleinen Erdhügel oder abgebrochene Tees der Vorgänger verwendet, so bezeichnet man einen solchen provisorischen Tee als Schotten-Tee oder im deutschsprachigen Raum auch als Schwaben-Tee.

Schwaben
„Schwaben-“ kann synonym zu „Schotten-“ verwendet werden, es wird aber nur in deutschsprachigen Ländern verwendet.

Schwungbahn
Den Winkel zwischen Schaft und Körper während dem Schwung nennt man Schwungbahn.

Score
Score ist der Ausdruck für die Anzahl der benötigten Schläge pro Loch. Der Score jedes Loches wird nach jedem Loch in die Scorekarte eingetragen.

Scorekarte
Auf der Scorekarte werden die pro Loch benötigten Schläge eingetragen. Bei Wettspielen wird die Scorekarte von einem anderen Golfer geführt. Im Englischen heißt die Scorekarte Scorecard, während die deutsche Bezeichnung dafür Zählkarte ist.

Scramble
Scramble ist im Golfsport eine besondere Spielvariante. Sie wird bei Golfturnieren und auch häufig bei Wohltätigkeitsevents gespielt. Dabei begegnen sich zwei Mannschaften mit jeweils zwei oder vier Spielern pro Team. Zunächst schlägt jeder Spieler vom Tee ab. Nachdem jeder Golfer eines Teams abgeschlagen hat, entscheidet die Mannschaft gemeinschaftlich, welcher Ball zum „Ball im Spiel“ wird. Anschließend wird die Stelle des Balls mit einem Ball-Marker gekennzeichnet, und jeder Golfspieler des Teams spielt mit seinem eigenen Golfball von der Stelle aus weiter. In diesem Verfahren wird so lange gespielt, bis der Golfball eingelocht ist. Im Golfvokabular ist diese Turnierspielvariante auch als Texas-Scramble bekannt.
Es existieren mehrere Abwandlungen des Scrambles, eine davon ist das Florida Scramble: Es funktioniert analog, und hat nur den Unterschied, dass der Spieler, dessen Ball gekennzeichnet wird für eine Runde pausieren muss, bis ein neuer Golfball ausgewählt wurde.

Scrambling
Scrambling ist der Name für eine Prozentzahl, die bestimmt, wie oft ein Spieler Par oder besser spielt, aber das GIR trotzdem verpasst, also das Grün nicht in zwei Schlägen unter Par erreicht.

Scratch-Golfer
Sogenannte Scratch-Golfer bzw. Spieler haben ein Handicap von Null. Das heißt sie brauchen exakt die Schlagzahl, die am Golfplatz vorgegeben ist. Ein Golfplatz ist üblicherweise so konstruiert, dass eine Runde, das heißt 18 Löcher, im Idealfall mit insgesamt 72 Schlägen gespielt werden kann. Im Normalfall sind alle Pro's Scratch-Spieler und haben diese Fähigkeit.

Scratch-Spieler
Sogenannte Scratch-Golfer bzw. Spieler haben ein Handicap von Null. Das heißt sie brauchen exakt die Schlagzahl, die am Golfplatz vorgegeben ist. Ein Golfplatz ist üblicherweise so konstruiert, dass eine Runde, das heißt 18 Löcher, im Idealfall mit insgesamt 72 Schlägen gespielt werden kann. Im Normalfall sind alle Pro's Scratch-Spieler und haben diese Fähigkeit.

Sedlmayr
Ein zu schwacher Putt eines männlichen Spielers wird als Sedlmayr oder Moshammer bezeichnet.

Seitenwetten
Seitenwetten sind zusätzliche Spielvariationen während des Golfspiels. Sie bieten Abwechslung und werden besonders bei Amateurturnieren immer gefragter. Populäre Beispiele sind „Longest Drive“ oder „Nearest to the Pin“. Für die Seitenwetten gibt es meist auch zusätzliche Gewinne, die aber von der Turnierorganisation gestellt werden. Seitenwetten werden auch als Zusatzwetten, Side-Bets, Trash oder Garbage bezeichnet.

Semi-Rough
Das Semi-Rough besteht aus halbhohem Gras, und liegt genau zwischen Rough und Fairway.

Shanghai-Vierer
Eine inoffizielle Spielvariation ist der Shanghai-Vierer. Es ist eine Kombination aus Vierer und Greensome. Es spielen zwei Teams mit je zwei Spielern gegeneinander. Die Partner eines Teams schlagen beide am Abschlag ab, und die gegnerische Mannschaft entscheidet, mit welchem Ball weitergespielt wird. Die Mitbewerber wählen beim Shanghai-Vierer meist den schlechteren Ball.

Shank
Misslingt der Schlag und der Golfball wird mit dem Hosel, also der Verbindung von Schaft zu Schlägerblatt getroffen, so nennt man dies Shank oder Socket. Der Fehlschlag widerfährt auch Pro's häufig.

Shorty
Shorty ist die Bezeichnung für einen Golfspieler, der den Ball nicht besonders weit schlagen kann. Das Gegenteil davon ist ein Longhitter.

Side-bets
Side-bets sind zusätzliche Spielvariationen während des Golfspiels Sie bieten Abwechslung und werden besonders bei Amateurturnieren immer gefragter. Populäre Beispiele sind „Longest Drive“ oder „Nearest to the Pin“. Für die Side-bets gibt es meist auch zusätzliche Gewinne, die aber von der Turnierorganisation gestellt werden. Side-bets werden auch noch mit Seitenwetten, Zusatzwetten, Trash oder Garbage bezeichnet.

Signature-Hole
Das Signature-Hole ist das schönste oder wichtigste Loch auf einem Golfplatz. Es repräsentiert den Platz.

Single
Die klassische Spielform des Lochspiels und des Zählspiels ist das Single. Hierbei spielt ein Golfer gegen den anderen. Häufig verwendet man im Golfjargon auch den deutschen Begriff Einzel dafür.

Single-Handicap
Ein Single-Handicap ist ein Handicap das kleiner als 10 ist, also im einstelligen Bereich liegt.

Skin Game
Das Skin Game ist eine Spielvariante im Golfsport. Charakteristisch dafür ist, dass um Geldbeträge pro Loch gespielt wird. Es wird normalerweise in Einheiten gewertet, häufig sind eine Einheit 0,50 €. Das Spiel wird auch als Groschenpott oder Syndikat bezeichnet.

Slice
Bei einem Slice handelt es sich um einen Schlag, bei welchem der Golfball in einer Rechtskurve fliegt. Dies gilt nur für Rechtshänder. Bei Linkshändern ist die Flugbahn des Balls eine Linkskurve. Das Gegenteil von einem Slice ist ein Hook.

Slope
Der Slope Wert gibt an, welchen relativen Schwierigkeitsgrad ein Golfplatz hat. Der Schwierigkeitsgrad orientiert sich an Durchschnittsgolfern mit einem Handicap von -20.

Slope Rating
Unter Slope Rating versteht man die Einstufung des Schwierigkeitsgrades vom einem Golfplatz. Bewertet wird ein theoretischer Spieler mit Handicap 0 und normalen Platz- und Wetterverhältnissen. Beim Slope Rating werden die Länge des Platzes, die Härte des Bodens, Bäume, die Grünoberfläche und viele weitere Faktoren in die Bewertung einbezogen. Slope Rating wird oft auch als >Course Rating oder kurz als CR betitelt.

Snake
Snake ist im Golfsport eine Seitenwettspielvariante. Es wird zunächst ein Wetteinsatz vereinbart, normalerweise wird ein Wetteinsatz für die ersten neun Löcher und ein Wetteinsatz für die zweiten neun Löcher abgesprochen. Dann steht das Putten im Focus. Wer auf dem Grün als Erstes drei Putts benötigt erhält die symbolische Snake, er behält diese so lange, bis ein anderer Golfer auf dem Grün einen Dreiputt zum Loch spielt. Die Snake wird immer an denjenigen weitergegeben, der zuletzt drei Schläge auf dem Grün benötigt hat. Wer am Ende des neunten oder 18. Loches die Snake hat, schuldet seinen Mitspielern den vorher vereinbarten Wetteinsatz.

Socket
Misslingt der Schlag und der Golfball wird mit dem Hosel, also der Verbindung von Schaft zu Schlägerblatt getroffen, so nennt man dies Socket oder Shank. Der Fehlschlag widerfährt auch Pro's häufig.

Sohle
Man bezeichnet die Unterseite eines Golfschlägers als Sohle.

Spiegelei
Wurde ein Ball tief in den Bunker geschlagen und ist zum größten Teil im Sand versunken, erinnert der Anblick an ein Spiegelei, weshalb Golfer dies scherzhaft als Spiegelei bezeichnen.

Spin
Durch den Schlag wird dem Golfball eine Drehung um die eigene Achse mitgegeben. Diese heißt im Golfvokabular Spin.

Square
Die Square ist im Golfsport die gedachte Linie zwischen den Schuhspitzen. Sie entsteht bei der Ansprechposition und verläuft parallel zur gedachten Ballziellinie.

Stableford
Eine Spielform im Golf ist das Zählspiel nach Stableford. Charakteristisch für diese Version ist, dass nicht die Schläge gezählt, sondern sogenannte Stableford-Punkte vergeben werden. Bei einem Score von drei unter Par erhält der Spieler für das Loch fünf Stableford-Punkte. Dies ist gleichzeitig die höchste Wertung bei Stableford-Punkten. Bei zwei unter Par gewinnt der Spieler vier Stableford-Punkte. Ein Schlag unter Par wird in der Stableford-Wertung mit drei Punkten gewertet. Genau Par bringen dem Golfer zwei Stableford-Punkte ein. Locht der Spieler mit einem Schlag über Par ein, so erhält er dennoch einen Stableford-Punkt. Erzielt der Golfspieler bei einem Loch einen Score von zwei über Par oder schlechter, oder spielt das Loch nicht zu Ende, so erhält er 0 Stableford-Punkte. Es gibt jedoch keinen negativen Bereich in der Punktewertung eines Stableford-Zählspiels, das hat zur Folge, dass ein Loch, wenn es aussichtslos erscheint, nicht zu Ende gespielt werden muss. Dies ist meist eine enorme Zeitersparnis. Häufig wird das Stableford-Zählspiel mit einer Nettowertung gespielt, sodass der Spieler gemäß seines Handicaps bestimmte Vorgabeschläge erhält, die auf die Löcher verteilt werden. Erhält er beispielsweise zwei Vorgabeschläge auf ein bestimmtes Loch und spielt dort tatsächlich einen Bogey, das heißt einen Schlag über Par, so werden die Vorgabeschläge zu seinem Ergebnis addiert und sein Nettoergebnis ist dann ein Schlag unter Par. In der Stableford-Wertung erhält er dafür drei Punkte. Insgesamt ist das Stableford-Zählspiel mit Nettowertung sehr beliebt, da dadurch Golfer mit einem schlechteren Handicap die Möglichkeit haben, gegen einen besseren Spieler zu gewinnen, weil dem besseren Golfer weniger Schläge für dieselbe Runde zustehen.

Stammvorgabe
Die Stammvorgabe ist der Ausdruck für die ausgewiesene Spielstärke, je nachdem, wie viele Schläge der Spieler über dem Platzstandart braucht. Andere Bezeichnungen dafür sind Vorgabe oder Handicap (HCP). Ein Golfplatz ist üblicherweise so konstruiert, dass eine Runde, das heißt 18 Löcher, im Idealfall mit insgesamt 72 Schlägen gespielt werden kann. Man bezeichnet diese Golfrunde als Par 72. Besitzt ein Golfspieler diese Fähigkeit, so hat er ein Handicap von 0 erreicht. Im Umkehrschluss bedeutet das, je niedriger ein Handicap, desto besser ist der Golfer. Man kann sein Handicap verbessern, in dem man sogenannte Extra Day Score-Runden (EDS-Runden) oder vorgabewirksame Turniere spielt.

Standard Scratch Score
Ein Scratch-Spieler ist üblicherweise dazu fähig, eine Runde in genau der Anzahl der Schläge zu spielen, die laut Par vorgegeben ist. Man bezeichnet den Score, den der Scratch-Golfer dann erreicht als Standard Scratch Score. Der Score kann um +3 bis zu -3 vom Par eines Kurses abweichen.

Stimpmeter
Das nach Edward Stimpson benannte Stimpmeter ist ein Messgerät für die Schnelligkeit des Grüns. Es besteht aus einer Aluschiene, die auf das Putting-Grün aufgesetzt wird. Man legt einen Golfball in eine Einkerbung in der Schiene. Anschließend hebt man die Schiene an einem Ende an, und bei einem Winkel von ca. 20° beginnt der Golfball sich aus der Schiene zu bewegen und auf das Grün zu rollen. Aus derselben Position der Aluschiene wiederholt man den Vorgang noch zwei mal und anschließend setzt man die Schiene an einer anderen Position an und wiederholt die Prozedur nochmals mit drei Bällen. Gemessen wird dann jeweils die Länge von der Schiene bis zum Endpunkt des Golfballes. Aus den sechs erzielten Ergebnissen bildet man einen Durchschnittswert, wie schnell das Grün bei der jeweiligen Graslänge, -art, -härte und zu der jeweiligen Tageszeit ist. Der Wert variiert zwischen ca. 200 cm (langsame Grüns) und ca. 350 cm (sehr schnelle Grüns). Die Länge des Balllaufs wird dann in der Einheit „Stimp“ angegeben. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit ca. 14 Stimp gemessen, doch unter so extremen Bedingungen können im Normalfall nur Profispieler, aber keine Amateure oder Einsteiger spielen.

Stinger
Ein aggressiver, flach gespielter Golfball wird im Golfjargon als Stinger oder Stinger Shot bezeichnet. Der Begriff und der Golfschlag an sich wurden durch Tiger Woods populär. Grundsätzlich ist der Stinger ein Punch, der mit einem langen Eisen oder einem Fairway-Holz meist direkt vom Abschlag gespielt wird.

Stock
Der Stock kennzeichnet im Golfspiel die Lage des Loches auf dem Grün. Der Stock wird im Golf auch häufig als Flagge, Fahne oder Pin bezeichnet.

Stroke Play
Stroke Play oder Medal Play sind die englischen Bezeichnungen für das Zählspiel im Golf. Bei dieser Spielvariante gewinnt der Golfer, der den niedrigsten Score (Schlagzahl) über eine festgesetzte Runde erreicht. Die Runde musste früher immer 18-Loch umfassen, heute sind aber auch Zählspiele mit nur neun Loch gestattet. Profiturniere umfassen meist vier Runden, während Amateurspiele zumeist nur über eine Runde gehen. In Deutschland wird meist das Zählspiel nach Stableford gespielt. Dies ist eine Spielform, die von Frank Stableford erfunden, und nach ihm benannt wurde. Hier werden Punkte nach einer bestimmten Tabelle vergeben. Dies hat zur Folge, das ein Loch - anders als beim traditionellen Zählspiel – nicht zu Ende gespielt werden muss, wenn es bereits aussichtslos erscheint.

Straight
Verschiedene Flugkurven haben unterschiedliche Namen, fliegt ein Golfball ohne Rechts- oder Linksdrall strikt geradeaus, so nennt man das straight. Das Endziel der meisten Golfer ist es, diese gerade Kurve kontrolliert spielen zu können.

Surlyn
Surlyn ist ein Kunststoff, der meist zur Fertigung von Ballschalen benutzt wird, weil er strapazierfähiger als Naturkautschuk ist.

Syndiakt
Syndikat ist eine Spielvariante im Golfsport. Charakteristisch dafür ist, dass um Geldbeträge pro Loch gespielt wird. Es wird normalerweise in Einheiten gewertet. Das Spiel wird auch als Groschenpott oder Skin Game bezeichnet.

Sweet Spot
Der Sweet Spot ist der Punkt auf dem Schlägerblatt, bei dem der Golfball, wenn er optimal getroffen wird, die höchste Genauigkeit und größte Distanz erreichen kann.

T

Tap-In
Einen sehr leichten, kurzen Putt nennt man im Golfsport Tap-In.

Teaching Pro
Ein Teaching Professional ist ein Berufsgolfer, der seinen Lebensunterhalt durch das Unterrichten des Golfspielens verdient. In der Sparte der Berufsgolfer steht er im Gegensatz zum „Playing Pro“.

Tee
Tee ist der Ausdruck für ein Plastik-, Gummi- oder Holzstück, auf welches der Golfball beim Abschlag gelegt wird. Man bezeichnet im Golfsport auch den Bereich, von dem der Ball abgeschlagen wird als Tee.

Tee-Marker
Tee-Marker kennzeichnen den Bereich, aus welchem der Golfball abgeschlagen werden darf. Die Tee-Marker werden auch Abschlagsmarkierungen genannt. Sie sind gleichfarbig und die Distanzen für Frauen und Männer unterscheiden sich. Vor dem Schlag dürfen die Kennzeichnungen nicht verändert werden.

Tee Up
Tee Up ist der Vorgang, den Ball auf das Tee zu legen, und den Abschlag vorzubereiten. Man nennt diesen Vorgang auch Aufteen.

Tee Time
Die Tee Time oder Abschlagszeit bezeichnet die Uhrzeit, zu der eine Runde begonnen wird. Man kann sich Abschlagszeiten auch reservieren lassen.

Texas Wedge
Wird ein Putter zum Beispiel auf dem Vorgrün, also außerhalb des Grüns genutzt, so nennt man ihn Texas Wedge.

Texas Scramble
Das Texas Scramble ist eine besondere Spielvariante im Golfsport. Es befinden sich hierfür maximal vier Spieler in einem Team. Sie werden auch gemeinsam gewertet. Zunächst schlagen alle Golfer eines Teams an einem Loch ab, dann wird der beste Schlag gemeinsam von der Mannschaft bestimmt und mit dem Ball wird von dem Punkt aus weitergespielt. Diese Prozedur wiederholt sich an jedem Loch.

Threesome
Bei einem Threesome-Lochspiel spielt ein Golfer gegen zwei andere. Es wird dafür auch häufig der deutsche Ausdruck Dreier verwendet.

Tiger
Der Tiger ist im Golfvokabular das Gegenteil von einem Rabbit, das heißt es ist die Bezeichnung für einen fortgeschrittenen Golfer.

Tigerline
Die Tigerline ist ein sehr riskanter Schlag. Es ist der kürzeste Weg zum Loch, doch die meisten Golfer ziehen der Tigerline den sichereren Weg vor. Der Schlag wird oftmals an einem Dogleg ausgeführt, bei dem normalerweise ein längerer Weg über das Fairway gespielt wird. Der Begriff steht aber nicht in Beziehung mit dem Golf-Pro Tiger Woods.

Toe
Der Begriff Toe kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt Zehe. Der Ausdruck wird im Golfsport für die Spitze des Schlägerblattes verwendet. Das Gegenstück dazu ist „Heel“, also der Teil des Schlägerblattes, der mit dem Schaft verbunden ist.

Top
Wird der Golfball bei einem Schlag im oberen Bereich getroffen, so resultiert daraus eine niedrigere Flugbahn und ein kurzes, holpriges Ausrollen. Diesen Schlag bezeichnet man im Golfjargon als Top.

Topdressing
Das regelmäßige Ausbringen von Sand auf dem Grün nennt man Topdressing. Der trockene Sand wird mit Bürsten in die Grasnarbe gekehrt. Dieser Vorgang pflegt die kurz gemähte Rasenfläche. Wichtig ist, einen der Rasentragschicht ähnlichen Sand zu verwenden und diesen Unkrautfrei zu halten. Man erzielt das, indem man den Sand in einer Halle zwischenlagert, damit er nicht durch Unkrautsamen verunreinigt wird.

Toppen
Das Ausführen eines „Top“-Golfschlages bezeichnet man als Toppen. Hierbei wird der Golfball im oberen Bereich getroffen, daraus resultiert eine niedrigere Flugbahn und ein kurzes holpriges Ausrollen.

Torque
Der Torque oder die Torsion ist eine Verdrehung des Schaftes um seine eigene Längsachse. Diese Verwindung entsteht im Treffmoment. Der Torque hatte in der Vergangenheit große Bedeutung, weil die Verwindung sich stärker äußerte und die Flugbahn beeinflusste, als der Schaft noch aus Holz bestand.

Torsion
Die Torsion oder der Torque ist eine Verdrehung des Schaftes um seine eigene Längsachse. Diese Verwindung entsteht im Treffmoment. Die Torsion hatte in der Vergangenheit große Bedeutung, weil die Verwindung sich stärker äußerte und die Flugbahn beeinflusste, als der Schaft noch aus Holz bestand.

Toter Ball
Wurde ein Ball im Golfspiel so nah an ein Loch gespielt, dass er beim nächsten Schlag zu hoher Wahrscheinlichkeit eingelocht wird, so ist dies im Golfjargon ein Toter Ball. Wichtig ist, sich nicht von der Sicherheit trügen zu lassen, sondern sich trotzdem besonders auf das Einlochen zu konzentrieren.

Touch
Das Ballgefühl des Golfspielers wird im Golfsport als Touch bezeichnet. Besonders beim Putten ist es wichtig, dass der Spieler viel Gefühl für den Ball und seine Schläge hat, um ein gutes Ergebnis und einen niedrigen Score zu verteidigen.

Tour
Eine Tour ist im Golfsport eine Turnierserie von Profigolfern. Es gibt unterschiedliche Touren die international verteilt sind. Es gibt beispielsweise die European Tour in Europa, die Professional Golfer's Association (PGA) Tour in den USA, die Sunshine Tour in Südamerika oder die Asian Tour in Asien. Es gibt unterschiedliche Turnierserien für Männer und Frauen und für Newcomer und Senioren, aber üblicherweise finden das gesamte Jahr über Golftouren statt.

Tour Wedge
Im Golfsport bezeichnet man einen Golfschläger für Annäherungsschläge als Tour Wedge.

Tournament Players Club
Die Vereinigung amerikanischer Golfplätze, die von der Professional Golfer's Association betrieben werden, ist der Tournament Players Club (kurz TPC). Die meisten der Golfplätze sind oder waren schon Gastgeber bei der PGA Tour in den USA.

Trägheitsmoment
Das Trägheitsmoment heißt im Englischen Moment of Inertia und wird auch häufig mit MOI abgekürzt. Der Trägheitsmoment hat unterschiedliche Bedeutungen, zum einen beschreibt er, wenn ein Schlag mit dem Driver den Ball nicht mittig trifft, wie er sich verdrehen kann. Bezieht sich das Trägheitsmoment jedoch auf den gesamten Golfschläger, so beschreibt er, welcher Kraftaufwand notwendig ist, um ihn zu schwingen.

Trailing Edge
Beim Golfschläger ist die Trailing Edge die hintere Kante der Sohle, also der Unterkante des Schlägers. Besonders bei Sand Wedges ist die Trailing Edge sehr ausgeprägt und tiefer als die „Leading Edge“. Die „Leading Edge“ ist das Gegenteil zur Trailing Edge. Es ist die vordere Kante der Sohle.

Trainerstunde
Eine Trainerstunde ist der Golfunterricht durch einen Teaching Pro. Bei der Trainerstunde wird im Normalfall der Golfschwung korrigiert. Die Trainerstunde kann als Einzel- oder Gruppenunterricht stattfinden und dauert meist 40 bis 60 Minuten.

Trajectory
Trajectory ist der Englische Ausdruck für Flugbahn, also die Flugkurve des Golfballs, nachdem er geschlagen wurde. Die Flugkurve ist von vielen Faktoren abhängig, zum Beispiel von den Dimples, also den Einbuchtungen, auf der Oberfläche des Balls oder der Gewichtsverteilung innerhalb des Golfballs. Auch der Schläger und der Schlag an sich können die Trajectory beeinflussen. Die verschiedenen Flugkurven haben unterschiedliche Namen, fliegt ein Golfball ohne Rechts- oder Linksdrall geradeaus, so nennt man das „straight“. Beschreibt der Ball zunächst eine gerade Flugkurve, weicht dann aber in eine starke Rechtskurve ab, so bezeichnet man dies als „Slice“. Das Gegenteil davon, also die Abweichung in eine starke Linkskurve bezeichnet man als „Hook“. Diese zwei Varianten sind besonders bei Golfamateuren die häufigsten Fehler bei der Flugkurve. Die kontrollierte Version der Flugkurve sind der „Fade“, bei ihm startet der Ball links vom Loch wird aber dennoch eingelocht, und der Draw, bei ihm startet der Ball rechts vom Ziel, doch der Ball trifft das Loch trotzdem. Die Kombination von Slice und Draw nennt man „Push-Slice“. Dabei startet der Ball rechts vom Ziel in die Flugkurve und fliegt anschließend noch in einer Rechtskurve. Das Gegenteil, also die Kombination aus Hook und Fade nennt man „Pull-Hook“. Hierbei startet der Ball links vom Loch und fliegt dann noch in einer Linkskurve. Alle oben beschriebenen Flugkurven beziehen sich auf einen Rechtshänder, bei einem Linkshänder verhalten sich die jeweiligen Effekte genau entgegengesetzt.

Trap
Trap bedeutet übersetzt Falle. Im deutschen Golfsport bezeichnet man die Trap als Bunker. Das ist eine Grube, die mit Sand gefüllt ist und ein Golfhindernis darstellt. Der Sand ist zum besseren Erkennen meist Quarzsand oder zerstoßener Marmor. Es soll das Spiel erschweren und liegt auf dem Fairway oder um das Grün herum. Wichtig ist, nach dem Schlag aus dem Bunker den Sand wieder zu begradigen, damit auch nachfolgende Golfer dieselben Konditionen haben. Sie machen das Golfspiel interessanter und erfordern strategisches Geschick, deshalb sind sie auf jedem Golfplatz vorhanden. Sogenannte „Grasbunker“, dies sind Sandfläche, die mit Gras bewachsen sind, gelten nicht als Hindernisse, sondern als normales Gelände. Man unterscheidet bei Bunkern die Grünbunker und die Fairwaybunker. Grünbunker befinden sich neben oder direkt hinter dem Grün und erschweren durch meist tiefen Sand das Anspiel des Grüns. Während Fairwaybunker sich auf dem Fairway befinden und meist weniger tief als Grünbunker sind. Sie zeichnen sich häufig durch eine flache Kante aus, aus welcher der Golfspieler einen flachen aber gleichzeitig langen Schlag ausführen muss.

Trash
Unter Trash versteht man zusätzliche Spielvariationen während des Golfspiels. Sie bieten Abwechslung und werden besonders bei Amateurturnieren immer gefragter. Populäre Beispiele sind „Longest Drive“ oder „Nearest to the Pin“. Für die Trash gibt es meist auch zusätzliche Gewinne, die aber von der Turnierorganisation gestellt werden. Weitere Bezeichnungen für Trash sind „Seitenwetten“, „Side-Bets“, „Zusatzwetten“ oder „Garbage“.

Treffmoment
Als Treffmoment bezeichnet man im Golf den Augenblick, im dem der Golfball vom Schlägerblatt getroffen wird. Genau in diesem Moment entscheidet sich das Gelingen oder Misslingen des Schlages. Mit bloßem Auge kann man das Treffmoment kaum ausmachen, doch es ist nachweisbar, dass das Golfballvolumen sich genau im Treffmoment um bis zu 50 reduziert, der Ball aber nach dem Aufprall wieder in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Man verwendet für das Treffmoment häufig auch den englischen Ausdruck Impact.

Triple Bogey
Ein Triple Bogey ist das Synonym für Drei über Par, das heißt ein Golfspieler hat an einem Loch drei Schläge mehr gebraucht, als Par es vorgegeben hätte. Doch das Wort Triple Bogey wird im Golfsport eher selten verwendet.

Triple Eagle
Ein Score von vier Schlägen unter Par ist im Golfsport ein Triple Eagle. Er ist nur bei zwei Schlägen bei einem Par-6-Loch oder einem Hole-in-one auf einem Par-5-Loch möglich. Es wurde aber noch nie ein Triple Eagle bei einem Par-6-Loch gespielt. Er ist allgemein extrem selten und verlangt ein besonderes Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie zum Beispiel Rückenwind und abschüssige Fairways. Der Triple Eagle wird außerdem als Condor oder Double Albatross bezeichnet.

Trolley
Auf dem Trolley kann der Bag befördert werden. Er hat zwei Räder und erleichtert deshalb den Transport. Der Trolley wird auch häufig als Golfwagen bezeichnet.

Trouble Hölzer
Sogenannte Trouble Hölzer werden im Golfsport für Schläge aus misslichen Lagen, also Troubleshots, verwendet. Die Hölzer sind meist mit Kufen oder Rillen versehen, um dem Golfer das Spiel zu erleichtern. Eine Variante der Trouble Hölzer sind zum Beispiel sogenannte „Rescue-“ oder „Hybrid-Schläger“, diese sind eine Kombination aus Holz und Eisen.

Troubleshot
Ein Troubleshot ist im Golfsport ein sehr schwieriger Schlag aus einer ungünstigen Ballposition. Wenn der gekonnte Schlag gelingt, so ermöglicht es dem Spieler im Idealfall sogar das Weiterspielen aus einer weitaus besseren Lage. Es gibt besondere Schläger für Troubleshots: sogenannte „Trouble Hölzer“. Sie sind zum Beispiel mit Kufen oder Rillen ausgestattet, um das Spiel zu erleichtern.

Tucker-Test
Der Tucker-Test ist ein Test für Golfer, bei dem die Stärken und Schwächen des jeweiligen Spielers ausgewertet werden. Getestet werden unterschiedliche Schlagarten, wie Pitches, Chips, Troubleshots, Putts und Bunkerschläge. Außer bei den Putts werden jeweils fünf Bälle geschlagen. Zunächst ist Aufgabe des Golfers kurze Pitches zu spielen. Hierfür werden aus 15 Meter Entfernung Bälle geschlagen, und Ziel ist es den Golfball bis maximal 1,5 Meter von der Fahne entfernt zu treffen, um einen Punkt zu erzielen. Lange Pitches werden aus verschiedenen Entfernungen getestet; Es zählt die Stelle, an der der Ball aufkommt. Bei den Bunkerschlägen werden aus drei unterschiedlichen Distanzen je fünf Bälle gespielt, bei denen auch der Punkt des Aufkommens zählt. Das Chippen erfolgt aus Distanzen von zwölf bis 18 Metern und der Ball muss innerhalb von zehn Prozent der kompletten Entfernung zum Liegen kommen, damit der Golfer einen Punkt bekommt. Bei den Troubleshots muss der Golfball mindestens 15 Prozent der Gesamtdistanz geschlagen werden um einen Punkt zu erhalten. Beim Putten wird zum Überprüfen der kurzen Putts das Spiel aus vier unterschiedlichen Distanzen und Positionen getestet – einen Punkt erhält der Golfer, wenn er den Ball einlocht. Bei den langen Putts ist das Ziel, fünf Bälle aus sechs Metern Entfernung einzulochen, es gibt aber auch einen Punkt, wenn die Golfbälle die Sicherheitszone im Radius von einem Meter um das Loch erreichen. Es müssen des Weiteren noch ein Golfball aus zwölf Metern mit starkem Break oder bergab ca. einen Meter vom Loch entfernt liegen bleiben, und ein Golfball aus 18 Metern Entfernung gerade oder leicht bergauf geputtet werden, um Punkte zu erhalten. Die Ergebnisse werden in einem Auswertungsbogen notiert und es wird überprüft, bei welchen Schlägen der Golfer über oder unter seinem Handicap liegt bzw. wo er genau sein Handicap spielt, um mögliche Schwächen zu eliminieren.

Turf
Turf ist das englische Wort für Rasen. Der Turf ist der besondere Rasen, der die jeweiligen Spielbahnen des Golfplatzes bedeckt. Für das erfolgreiche Golfspiel ist es essentiell, dass der Turf besonders gut gepflegt und auf eine genormte Graslänge gekürzt ist.

Twitch
Der Twitch ist im Golfsport ein verkrampft gespielter Putt. Der Schlag wird dann zur Seite weg verrissen und der Putt geht somit meist daneben. Wodurch die Verkrampfung genau verursacht ist, ist bisher nicht bekannt.

Two Piece Ball
Der Two Piece Ball ist seit seiner Erfindung 1968 ein stark von Amateurspielern genutzter Golfball. Er besteht aus einem Kunststoffkern und einer Hartgummi-Schale. Der Ball ist sehr populär, weil er sehr weit geschlagen werden kann und gleichzeitig extrem lange haltbar ist. Der Nachteil dieser Golfballart ist jedoch, dass der Ball durch die harte Schale zwar sehr haltbar ist, sich dadurch aber auch schlechter lenken lässt.

U

Über
Wird bei einem Golfturnier ausgeführt, wie viele Schläge der Spieler über liegt, so ist dies die Kurzform dafür, wie viele Schläge der Golfer über Par gespielt hat. Zwei über ist dementsprechend kurz für „zwei über Par“, an einem genormten Golfplatz bedeutet das, dass der Spieler statt 72 Schlägen 74 Schläge für die Runde gebraucht hat. Oft wird synonym dazu auch „plus“ verwendet. Das Gegenstück dazu ist „unter“ bzw. „minus“, sofern der Golfer unter Par gespielt hat.

Überzähliger Schläger
Bei Golfturnieren darf der Spieler laut Golf-Regeln nur 14 Schläger im Golfbag haben. Stellt der Spieler am ersten Abschlag einen überzähligen Schläger fest, so muss er diesen kennzeichnen und es ist ihm während der gesamten Runde nicht gestattet, diesen zu verwenden. Übersieht der Spieler den Schläger, oder kennzeichnet ihn aus anderen Gründen nicht, so wird er sofort disqualifiziert, wenn der Regelbruch auffällt. Findet der Spieler während der Runde einen Schläger auf dem Golfplatz, so darf er ihn zwar mitnehmen ohne disqualifiziert zu werden, doch er darf ihn nicht verwenden.

Unarten
Unarten sind im Golfsport Fehler oder schlechte Angewohnheiten, die den Golfschwung verschlechtern. Unarten entstehen im Golfschwung, wenn der Spieler längere Zeit nicht eigenständig oder mit Golflehrer trainiert hat.

Underclub
Als Underclub bezeichnet man im Golfsport die falsche Schlägerwahl. Hierbei wurde ein für die Distanz zu kurzer Schläger gewählt und der Golfball fliegt deshalb – ganz gleich wie gut der Schlag an sich war – nicht bis zum Loch, sondern stoppt schon vorher. Das Gegenteil des Underclub ist der Overclub, bei dem ein zu langer Schläger ausgewählt wurde.

Under
Wird bei einem Golfturnier aufgeführt, wie viele Schläge der Spieler under liegt, so ist dies die englische Kurzform dafür, wie viele Schläge der Golfer „unter Par“ gespielt hat. Zwei under ist dementsprechend kurz für „zwei unter Par“, an einem genormten Golfplatz bedeutet das, dass der Spieler statt 72 Schlägen die Runde in nur 70 Schlägen gespielt hat. Oft wird synonym dazu auch „minus“ oder „unter“ verwendet. Das Gegenstück dazu, ist „über“ bzw. „plus“, sofern der Golfer über Par gespielt hat.

Unspielbarer Ball
Ein Golfball kann vom Golfspieler jederzeit als unspielbar erklärt werden. Die einzige Ausnahme ist, wenn der Golfball in ein Wasserhindernis gefallen ist. Das als „unspielbar erklären“ wird mit einem Strafschlag geahndet. Meist wählen Golfer aber diese Variante, um Schläge einzusparen, da der Ball dann neu positioniert wird, und das eigene Ergebnis somit trotz Strafschlag zu verbessern.

Unter
Wird bei einem Golfturnier aufgeführt, wie viele Schläge der Spieler unter liegt, so ist dies die Kurzform dafür, wie viele Schläge der Golfer „unter Par“ gespielt hat. Zwei unter ist dementsprechend kurz für „zwei unter Par“, an einem genormten Golfplatz bedeutet das, dass der Spieler statt 72 Schlägen die Runde in nur 70 Schlägen gespielt hat. Oft wird synonym dazu auch „minus“ oder „under“ verwendet. Das Gegenstück dazu, ist „über“ bzw. „plus“, sofern der Golfer über Par gespielt hat.

Unterbrechung
Die Unterbrechung eines Golfturniers muss von der Spielleitung angewiesen werden. Sie erfolgt nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel wegen extremen Regenfällen oder Gewitter. Die Unterbrechung wird meist durch eine laute Sirene, die am gesamten Golfplatz vernehmbar ist, angekündigt.

Unterstützung
Die Unterstützung beim Golfspiel und auf dem Golfplatz ist verboten. Unter den Begriff Unterstützung fällt jeglicher Eingriff in das Golfspiel von einer anderen Person als dem Golfspieler selbst. Als Unterstützung zählen sowohl die Belehrung, als auch das Halten des Regenschirms oder Schläge, die getätigt werden, während ein Caddie oder ein Partner zu nah an der Spiel- oder Puttlinie hinter dem Ball stehen. Jegliche Unterstützung wird bei Lochspielen mit einem Lochverlust und bei Zählspielen mit zwei Strafschlägen geahndet.

Up
Da Up das Gegenteil von Down ist, bezeichnet es zum einen die Löcher 10-18 einer Runde bzw. eines Golfplatzes und zum anderen gibt Up die Anzahl der Löcher an, die ein Golfspieler beim Lochspiel führt.

Up and Down
Up and Down ist der Ausdruck für das Einlochen in zwei Schlägen. Der erste Schlag davon erfolgt noch außerhalb des Grüns, und aus diesem Grund wird er als „Up“ bezeichnet. Zumeist ist es ein Bunkerschlag, ein Pitch oder ein Chip. Während der darauf folgende Schlag direkt einlocht und deshalb „Down“ heißt. Durch einen gelungenen Up and Down kann man sein Par in der Runde deutlich verbessern. Die meisten Pro's beherrschen den Schlag in Perfektion.

USGA
Die United States Golf Association (kurz USGA) ist die Regelinstitution für den Golfsport in den USA und Mexiko. Sie verabschiedet Vorgaberichtlinien, Wettspiel-Modalitäten und die Förderung und Entwicklung von Golf als Leistungs- und Breitensport.

Utility Wedge
Ein Utility Wedge oder Gap Wedge ist ein bestimmter Schläger. Er schließt die „Lücke“, also engl. „Gap“, zwischen den Lob Wedge und dem Pitching Wedge. Der Gap Wedge ist ein Schläger für Annäherungsschläge.

V

Vardon Griff
Der Vardon Griff ist eine spezielle Griffhaltung, benannt nach den Profigolfer Harry Vardon. Hierbei liegt der kleine Finger der einen Hand über dem Zeigefinger der anderen Hand. Es ist international die meistgenutzte Handposition am Schlägergriff. Ein anderer Ausdruck dafür ist der englische Begriff Overlap Grip.

VcG
VcG ist die Kurzform von Vereinigung clubfreier Golfspieler e.V.. Dies ist mittlerweile der größte Golfverein in Deutschland. Mit Beitritt und Zahlung der Jahresgebühr in Höhe von 195 € ist ein Mitglied in über 750 Golfanlagen Deutschlands berechtigt, dort Golf zu spielen, ohne Clubmitglied zu sein. Allerdings müssen Mitglieder des VcG dennoch die Greenfee des Golfplatzes, den sie bespielen, zahlen.

Vertikutieren
Vertikutieren ist eine Pflegemaßnahme des Golfrasens. Das Vertikutieren wird im Schnitt zweimal jährlich durchgeführt. Dabei graben sich Messer eines Spezialgeräts in den Boden, und lockern den Rasenfilz. Abgestorbene Wurzeln, Grastriebe und Unkraut werden entfernt und der Boden dadurch entlüftet, sodass das ungehinderte Golfspiel auf erstklassigem Rasen möglich ist.

Vierball
Bei dieser Spielvariante spielen zwei Teams mit normalerweise je zwei Golfern gegeneinander. Deshalb wird Vierball oder Viererball im Englischen auch Fourball genannt. Jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Ball und das bessere Ergebnis des Teams wird gewertet, das schlechtere verfällt. Das Spiel kann aus Lochwettspiel oder als Zählspiel gespielt, und auch individuell variiert werden.

Vierer
Beim Vierer sind zwei Golfer gemeinsam in einer Mannschaft und treten im Contest gegen ein anderes Team an. Es wird mit nur einem Golfball pro Team gespielt; Die jeweiligen Teampartner spielen abwechselnd und versuchen den Ball einzulochen. Die Vierer-Variante kann man sowohl im Zählspiel, als auch im Lochspiel spielen, im Lochspiel spielt man sie im Matchplay. Die Matchplay-Version ist beim Vierer am gebräuchlichsten. Sie wird auch bei bedeutenden Turnieren, wie zum Beispiel dem Ryder Cup oder dem Presidents Cup gespielt. Den Vierer nennt man auch Alternate-Shot oder „Foursome“.

Vorcaddie
Ein Vorcaddie zeigt die Lage des Golfballes nach dem Schlag an.

Vorgabe
Die Vorgabe ist der Ausdruck für die ausgewiesene Spielstärke, je nachdem, wie viele Schläge der Spieler über den Platzstandard benötigt. Andere Bezeichnungen dafür sind Stammvorgabe oder Handicap (HCP). Ein Golfplatz ist üblicherweise so konstruiert, dass eine Runde, das heißt 18 Löcher, im Idealfall mit insgesamt 72 Schlägen gespielt werden kann. Man bezeichnet diese Golfrunde als Par 72. Besitzt ein Golfspieler die Fähigkeit, die Runde in 72 Schlägen zu spielen, so hat er ein Handicap von 0 erreicht. Im Umkehrschluss bedeutet das, je niedriger ein Handicap, desto besser ist der Golfer. Man kann sein Handicap verbessern, in dem man sogenannte Extra Day Score-Runden (EDS-Runden) oder vorgabewirksame Turniere spielt.

Vorgrün
Das Vorgrün bezeichnet den Bereich rund um das Grün, unterscheidet sich jedoch vom Grün durch etwas länger geschnittenes Gras. Gelegentlich wird auch der englische Begriff Apron verwendet.

W

Wadenbeißer
Als Wadenbeißer bezeichnet man im Golfsport Distanzen zwischen 0,5 und 1,5 Metern zum Loch. Im Normalfall ist diese Entfernung zum Putten nicht problematisch, doch genau diese vermeintliche Unkompliziertheit macht einen solchen Putt zu einem Wadenbeißer oder Wadlbeißer, da das Loch trotzdem verfehlt werden kann.

Waggle
Als Waggle oder Waggeln bezeichnet man im Golfsport das mehrfache Auf-und Abschwingen des Schlägers in der Ansprechpostion. Das Waggeln soll die Muskulatur lockern und der Spieler hat dadurch die Möglichkeit, Gefühl für seinen Schläger und die geeignete Schwungebene zu bekommen.

Wärme
Die Wärme ist im Golfsport ein wichtiges Element. Zum einen ist es nachgewiesen, dass Golfbälle an warmen Tagen besser fliegen als bei kalten Außentemperaturen, zum anderen sollen leicht angewärmte Golfbälle angeblich auch weiter fliegen, dies ist aber nicht nachgewiesen. Vorsicht ist jedoch geboten bei zu lange kalt gelagerten Bällen, da sich bei ihnen der Kern verhärten kann. Auch zu warme Golfbälle sind bedenklich, diese können sich verformen und dadurch ihre Flugeigenschaften verlieren.

Wascher
Während des Spiels wird der Golfball oft schmutzig. Der Schmutz kann den Schlag beeinträchtigen oder dazu führen, dass der Golfball im Grün nicht mehr sichtbar ist. Aus diesem Grund gibt es an verschiedenen Abschlagsorten auf dem Golfplatz sogenannte Ballwäscher. In diese manuell betriebenen Geräte kann man seinen Golfball – oder bei einigen Ballwäschern auch mehrere Bälle – einspannen und mit Bürsten und Wasser reinigen. Danach wird er mit dem Handtuch abgeputzt, damit der Ball nicht wegen Nässe neuen Schmutz aufnimmt. Es gibt auch Golfball-Waschmaschinen. Sie sind elektrisch betrieben und reinigen mehrere Bälle gleichzeitig. Sie befinden sich aber nicht auf dem Platz, sondern Abseits.
Des Weiteren gibt es auch Schlägerreinigungsgeräte. Diese findet man ausschließlich auf der Driving Range. Sie haben auch Kunststoffbürsten und sind mit Wasser gefüllt. Sie sind so konstruiert, dass man den Schläger durch das Eintauchen und Herausziehen reinigt.

Wassserhindernisse
Jede Art von Wasser auf dem Golfplatz gilt als Wasserhindernis. Ein Wasserhindernis kann dementsprechend entweder stehendes oder fließendes Gewässer sein. Pfützen oder zeitweiliges Wasser durch starken Regen zählt nicht als Wasserhindernis. Ein frontales Hindernis ist auf dem Golfplatz immer mit gelben Begrenzungspfosten gekennzeichnet, während ein seitliches Wasserhindernis mit roten Pfosten markiert ist. Liegt ein Golfball im Wasserhindernis, so darf der Golfer ihn direkt daraus abspielen, ist das jedoch nicht möglich, so darf der Ball gedroppt werden. Dies wird jedoch mit einem Strafschlag geahndet. Auch wenn der Ball als unspielbar erklärt wird, wird dies mit einem Strafschlag gewertet. Üblicherweise versuchen Spieler Wasserhindernisse zu umspielen, es sei denn, sie sind sich sicher, dass der Ball über das Hindernis hinaus fliegt und sie durch das Risiko viele Schläge einsparen.
Verloren gegangene Golfbälle werden von Golfballsammlern geborgen und anschließend als „Lakeballs“ wieder verkauft. Wasserhindernisse sind auf Golfplätzen auch häufig künstlich angelegt und so kombiniert, dass sie gleichzeitig das Bewässerungssystem des Golfplatzes sind.

Wedge
Ein Wedge ist ein spezieller Golfschläger, der für Annäherungsschläge genutzt wird. Er hat einen starken Loft und sein Schaft ist eher kurz. Die Schläge, die mit dem Wedge ausgeführt werden sind meist sehr hoch und haben viel Backspin, dadurch stoppt der Ball nach der Landung schnell ab, oder rollt teilweise sogar zurück.

Wettspiel
Im Golfsport ist jedes Turnier und jedes Match gleichzeitig ein Wettspiel.

Wicken
Wicken ist benannt nach der Pflanze Wicke. Es ist im Golfsport der Ausdruck dafür, dass ein Golfball nach dem Abschlag im Gebüsch gelandet ist.

Wintergrün
Das Grün darf in den Wintermonaten nicht bespielt oder betreten werden. Damit die Spieler vor dem Schneefall trotzdem Golf spielen können, werden im Winter spezielle Grüns angelegt, die kurz gemäht und mit Loch und Fahne versehen sind, aber kurz vor den Grüns auf den Fairways angelegt sind. Ziel dieser Prozedur ist es, dass die Golfer zwar auf dem Golfplatz spielen können, aber das eigentliche Grün sich erholen kann und geschont wird.

Wood
Ein Wood ist ein Schläger mit Holzkopf, der für sehr weite Entfernungen verwendet wird. Der ebenso häufig angewendete deutsche Begriff für Wood ist Holz. Hölzer haben prinzipiell einen sehr großen Schlägerkopf. Die Hölzer 1-7 sind sowohl in Größe, als auch in Gewicht und Loft unterschiedlich. Der Schläger kann auch teilweise aus Eisen bestehen, dann nennt man ihn „Eisen-Holz“, ist er komplett aus Holz, so bezeichnet man ihn als „Holz-Holz“.

Wüsten-Kurse
Wüsten-Kurse sind im Gegensatz zu ihrem Umfeld meist extrem Grün. Die Plätze sind tatsächlich in der Wüste, doch zumeist in ölreichen Emiraten oder dem amerikanischen Südwesten.

X

X-Bälle
Bälle, die entweder die Qualitätstests des jeweiligen Herstellers nicht bestanden haben, oder überproduziert wurden, werden als X-Bälle, X-out Ball oder „ausge-“x“-te Golfbälle“ bezeichnet. Der Name kommt daher, dass der Firmenname mit vielen X überdruckt wird. Charakteristisch ist, dass sie vergünstigt verkauft werden, aber auf Golfturnieren nicht erlaubt sind.

Y

Yank
Bei einem Yank handelt es sich um einen Golfschlag, der eine gerade Flugbahn hat, aber bei Rechtshändern direkt links, bei Linkshändern rechts vom Loch liegen bleibt. Der Yank wird häufig auch als „Pull“ oder „Jerk“ bezeichnet.

Yard
International werden auf den meisten Golfplätzen die Distanzen in Yards gemessen. Ein Yard entspricht ca. 0,91 Metern.

Yardage Book
Unter dem Begriff versteht man einen Kurs-Führer über den Platz. Alle Löcher sind darin graphisch abgebildet und Bunker oder Wasserhindernisse eines Loches sind zu erkennen. Die Entfernungen zu den jeweiligen Hindernissen werden auch häufig notiert und der Golfer kann sich darin auch individuelle Notizen machen. Yardage Books sind besonders bei Turnieren auf fremden Plätzen nützlich. Sie entstanden, weil ursprünglich die meisten Caddies den unbekannten Golfplatz für ihre Pro-Player skizzierten. Diese Vorgehensweise wurde mit der Zeit als Geschäftsmodell erkannt und die meisten Golfplätze haben kostenfreie Yardage Books, die über Werbeanzeigen finanziert werden. Yardage Books werden auch als „Birdie Marker“ oder „Birdie Books“ bezeichnet.

Yips
Yips ist der Ausdruck für eine plötzlich auftretende, unbeabsichtigte Muskelzuckung. Charakteristisch für Yips ist, dass es nicht permanent auftritt und häufig bei Profispielern beobachtet werden kann. Die genaue Ursache von Yips ist noch nicht geklärt, aber ein Zusammenhang mit hohem Erfolgsdruck liegt Nahe, da es häufig bei sehr guten Spielern vorkommt. Yips ist eine mental bedingte innere Blockade, die meist beim putten auftritt, wenn eine besonders ruhige Hand und exakte Bewegungen gefragt wären. Genaue Therapiemethoden sind bisher noch nicht gefunden, aber es wird zum Beispiel mit psychologischem Training oder Medikamenten behandelt. Der populäre Profigolfer Bernhard Langer hat Yips durch verschiedene Schläger und Griffvarianten bewältigen können.

Z

Zähler
Der Zähler ist im Golfsport jene Person, die den Score eines Golfers notiert. Der Zähler wird bei Golfturnieren von der Spielleitung bestimmt und kann auch ein Mitspieler sein.

Zählspiel
„Stroke Play“ oder „Medal Play“ sind die englischen Bezeichnungen für das Zählspiel im Golf. Bei dieser Spielvariante gewinnt der Golfer, der den niedrigsten Score (Schlagzahl) über eine festgesetzte Runde erreicht. Die Runde musste früher immer 18-Loch umfassen, heute sind aber auch Zählspiele mit nur neun Loch gestattet. Profiturniere umfassen meist vier Runden, während Amateurspiele zumeist nur über eine Runde gehen. In Deutschland wird meist das Zählspiel nach Stableford gespielt. Dies ist eine Spielform, die von Frank Stableford erfunden, und nach ihm benannt wurde. Hier werden Punkte nach einer bestimmten Tabelle vergeben. Dies hat zur Folge, das ein Loch - anders als beim traditionellen Zählspiel – nicht zu Ende gespielt werden muss, wenn es bereits aussichtslos erscheint.

Zehn-Finger-Griff
Es handelt sich dabei um eine Griffform, bei welcher alle 10 Finger den Schlägergriff hintereinander umfassen. Nachteilig hierbei ist, dass der Schlag dann unpräzise ausgeführt werden kann. Er wird auch oft als Baseball-Griff oder Baseball Grip betitelt.

Zeit
Das Golfspiel ist zwar kein Spiel auf Zeit, dennoch sind exakte Zeitlimits vorgegeben. Exemplarisch darf die Ballsuche nicht mehr als fünf Minuten andauern, und andere Flights dürfen den Golfer während der Suche überholen. Außerdem hat ein Spieler am Abschlag 40 Sekunden Zeit. Es können bei schweren Wetterverhältnissen nochmals 20 Sekunden dazugegeben werden. Zusätzlich gibt es zum Beispiel auch einen Richtwert für die normalerweise benötigte Zeit für die ersten neun Löcher. Golfer sollten alle Zeitvorgaben und Richtwerte einhalten, denn andernfalls drohen Sanktionen in Form von Strafschlägen für zu langsames Spiel.

Zeitweiliges Wasser
Eine vorübergehende, überschüssige Wassersammlung auf dem Golfplatz wird als zeitweiliges Wasser bezeichnet. Es zählt nicht zu einem Wasserhindernis und wird deshalb auch regeltechnisch anders behandelt: landet der Golfball in zeitweiligem Wasser, so darf er laut Regel 25 straffrei neu gedroppt, oder auf das Grün gelegt werden, nur nicht näher zum Loch hin.

Ziellinie
Eine imaginäre Linie, die Golfball und Loch miteinander verbindet nennt man im Golfsport Ziellinie. Die Ziellinie ist die Ideallinie, auf welcher der Ball im Optimalfall rollen sollte. Deshalb orientiert sich der gesamte Schlag, der Golfschwung und die Ausrichtung des Golfers nach der Ziellinie. Die Füße des Golfers sollten zum Beispiel parallel zur Ziellinie stehen.

Zusatzwetten
Zusatzwetten sind zusätzliche Spielvariationen während des Golfspiels. Sie bieten Abwechslung und werden besonders bei Amateurturnieren immer gefragter. Populäre Beispiele sind „Longest Drive“ oder „Nearest to the Pin“. Für die Zusatzwetten gibt es meist auch zusätzliche Gewinne, die aber von der Turnierorganisation gestellt werden. Zusatzwetten werden auch noch mit „Seitenwetten“, „Side-Bets“, „Trash“ oder „Garbage“ bezeichnet.

Zwischenziel
Ein Golfer sollte sich auf der Ziellinie besonders beim Putten Zwischenziele setzen. Vor dem Schlag richtet sich der Spieler dann auf das Zwischenziel aus und fixiert dieses, und nicht das Loch. Da der Orientierungspunkt näher am Golfer ist (beim putten in ca. 40-50 m Entfernung) ist die Chance größer, das Zwischenziel und anschließend das Loch zu erreichen.

 

 

logo
Thaigerline Golf Co., Ltd.                      Kontakt + Karte
383/100 Moo 9, Soi Chaiyapoon, 3rd Road, Soi 25, Pattaya, Chonburi 20260
GPS: N 12 55.722 E 100 53.150
Tel:  +66 (0) 38 720 519
Fax: +66 (0) 38 720 219
usga 

 

 

Thai-Ger Line Golf - Tagestouren

Unsere Daily Golf Touren starten vor unserem Golf Shop in Pattaya - vom 16. Oktober bis 31. März.
Begleiten Sie uns - Thai-Ger Line bringt Sie täglich zu den verschiedensten Golfplätzen in der Umgebung.
Preis ab 1.700 THB mit Transfer vom Shop zum Golfplatz und zurück, Caddy und Green Fee.
*Die Buchung muss spätestens am Vortag bis 16:00 Uhr oder noch besser 2 Tage vorher erfolgen
*Preis/Tour Änderungen können ohne vorherigen Ankündigungen erfolgen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
30
31

Thai-Ger Line 1

Thai-Ger Line 2

Galerie

Kontakt

383/100 Moo 9, Soi Chaiyapoon,
20260 Pattaya - THAILAND

+66 (0) 38 720519

+66 (0) 92 313 3378

thaigerlinegolf.com